Foren Suche

Suchoptionen anzeigen
  • Einschläferungen von TierenDatum15.05.2017 20:55
    Foren-Beitrag von Mag Aaral im Thema

    Ich gehe da mit Vrooktar zu 99% konform.

    Bei Tieren stimme ich voll zu, wenn man Leiden verkürzen kann, ok. Aber wenn es wegen des Geldes (überfüllte Tierheime) oder wegen des öffentlichen Ansehens (streunende Hunde) ist, geht das gar nicht, denn dann hat m E der Mensch versagt.

    Sterbehilfe oder begleitet Selbsttötung für Menschen, die entweder krankheitsbedingt dauerhaft mit großen Schmerzen oder die mit einer 'lebensverkürzenden Diagnose' mit Ende in naher Zukunft leben müssen, ok.

    Bei Menschen, die aus dem Leben scheiden wollen weil sie, zur Zeit, keine Perspektive sehen, sollte mit Hilfe eines professionellen Aussenstehenden das Problem, über 3-6 Monate, angegangen werden. Wenn sich dabei für den Betroffenen keine Änderung ergibt, dann sollte auch da die begleitete Selbsttötung möglich sein.
    Ich schreibe absichtlich "zur Zei", da ich selbst mal in einer solchen Situation war. Das beabsichtigte Ende hat mich aber wachgerüttelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kam wieder zu Verstand, als mich ein tränenüberströmter Lkw-Fahrer kräftig durchgeschüttelt hat und gefragt hat ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Gut bei mir war das verschmähte Liebe, kindisch zwar aber vor 32 Jahren hat es mir den Verstand vernebelt. Es hat dann noch ca. 3 Monate gedauert bis ich wieder ganz ich selbst war. Als ich mich Jahre später bei meiner Mutter geoutet habe, kam auch der Satz "Es gibt doch soviel wofür es sich zu leben lohnt". Heute sehe ich das auch so, ich kenne aber auch die andere Seite wo man so dicht vor der Wand steht das man die Tür 3 Meter weiter nicht sieht.

    Bevor Einwände kommen, ja es ist schwierig zu erkennen ob jemand gerade Hilfe benötigt. In meinem Fall habe ich mich nach Außen gegeben wie immer, es war somit unmöglich irgendetwas zu erkennen. Aber bei denjenigen, bei denen eine Veränderung wahr zu nehmen ist KANN eine Hilfe erfolgreich sein.

    Auch mein Blick auf den Tod hat sich seit damals verändert. Für mich ist der Tod ein Bestandteil des Lebens, überall um uns herum ist Vergänglichkeit, besonders schnell und eindrucksvoll zu sehen bei Schnittblumen. Und wenn alles in der Natur vergänglich ist, dann auch der Mensch als ein Teil der Natur.
    Immer wenn ich aus dem Haus gehe verabschiede ich mich herzlich von meiner Frau, man weiss nie ob man am Abend wieder zurück kommt und falls ja, in welchem Zustand. Ich halte es da im übertragenen Sinne wie die Samurai: Wenn du ein Schwert ziehst, musst du bereit sein zu sterben.

  • Mag AaralDatum26.04.2017 22:32
    Thema von Mag Aaral im Forum Vorstellung

    Hallo,

    nachdem ich ja schon seit einiger Zeit als elektronische 'Leiche' anwesend bin, denke ich es ist Zeit sich mal vorzustellen.

    Mein Name ist Mag Aaral, und ich komme aus dem südlichen Baden.

    In meiner Freizeit betreibe ich Tai Chi.


    Herzliche Grüße

Inhalte des Mitglieds Mag Aaral
Beiträge: 3
Ort: Friesenheim
Geschlecht: männlich
Legende - Initiant, Novize, Varlet, Ritter, Precept, Meister
Besucher
0 Mitglieder und 3 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Rick Trovar
Forum Statistiken
Das Forum hat 514 Themen und 4479 Beiträge.

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz