#26

RE: Souveränität des Volkes

in Gott und die Welt 08.04.2014 00:33
von Aleksander Mihajlovic (gelöscht)
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Noch was : San Marino besteht auch nur aus ein paar Städten und ist an der breitesten Stelle (bzw. längsten) gerade mal 16 km breit. Trotzdem gibt es diese Republik seit insgesamt 1700 Jahren. Gut... die haben auch nur 32.000 Einwohner aber dennoch : San Marino hat keine Bodenschätze... Und es wäre sicher schwer sich selbst zu erhalten, OHNE Italien. Denn Handwerk und Industrie sind bei denen erst am kommen, ohne die Produkte von Außerhalb wären die sicher nicht weiter als... keine Ahnung ... 1800 ?

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#27

RE: Souveränität des Volkes

in Gott und die Welt 08.04.2014 08:53
von Vrooktar • 1.564 Beiträge

Nunja es ist im Zuge der Globalisierung normal, dass Staaten sich wirtschaftlich vom autarken Staat weg hin zum ökonomischen Nischenhalter entwickeln.
So wie es effektiver ist, wenn nicht jeder selbst seine Kleidung näht, sein Geschirr anfertigt und sein Haus selbst baut, sondern selbiges von denjenigen erledigt wird, die darauf spezialisiert sind.
Volle Autarkie spricht da eher für gewaltige Ineffizienz und ignoriert die lokalen unterschiedlichen Bedingungen auf unserem Planeten und die unterschiedlichen Wege die wir entwickelt haben sie zu bewältigen.
Dass Deutschland beispielsweise im Maschinenbau führend ist, ist alles andere als ein Zufall.
Schon im alten Germanien war das einzige hoch entwickelte Handwerk die Metallverarbeitung.
Und das liegt daran, dass wir zwar von den meisten Rohstoffen nicht allzu viel haben, für die Stahlherstellung aber eine der besten Rohstoffgrundlagen des Planeten geboten bekamen.
Nun versorgen wir mit dem was wir so herstellen nun einmal den Großteil des Planeten.
Wenn das wieder jede Nation selber täte würde schlicht und ergreifend die Qualität drunter leiden.
In China oder den USA beispielsweise kann man die diesbezüglich notwendige Entwicklung nicht einfach nachahmen.
Das wäre teuer, dauerte lange und würde Kapazitäten verschlingen die diese Staaten besser dadurch nutzen könnten das weiterzuentwickeln worin sie bereits gut sind.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#28

RE: Souveränität des Volkes

in Gott und die Welt 10.04.2016 16:35
von Moonraan • 127 Beiträge

Bei einem Gemeinschaftssinn was Gesellschaften betrifft braucht es keine völlige Autarkie. Nur Abhängigkeiten sind das Problem. Wer ist schon gern abhängig? Ob real oder nur gefühlt.


//>.>\
Lorbeeren, auf denen man sich ausruht, verwandeln sich in Kakteen.

Sir Peter Ustinov

Wer Schreibfehler findet darf sie behalten.
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#29

RE: Souveränität des Volkes

in Gott und die Welt 10.04.2016 20:20
von Vrooktar • 1.564 Beiträge

Bei den Abhängigkeiten ist es wie mit dem Markt insgesamt.
Alles ist im Lot, so lange es keine Monopole gibt, vereinfacht gesagt.
Wenn ein Staat 23 verschiedene potenzielle Anbieter für das hat was er haben will fühlt er sich nicht so arg abhängig als wenn es nur einen Anbieter gibt, der einem seine Regeln aufdiktieren kann.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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