#1

Korrektur Jedipedia-Artikel 18.6

in Diskussionen 18.06.2015 09:30
von Tyrus • 35 Beiträge

Hey,
um das Forum ein bisschen zu nutzen und gleichzeitig was sinnvolles zu tun, hab ich mir gedacht, dass wir mal in Angriff nehmen könnten, einige Jedipedia-Artikel, die uns wichtig sind, zu überarbeiten. Das ist insofern wichtig, da z. B. der Artikel zum Jediismus, der auch auf unsere Seite verlinkt, zum Großteil von OOH-Mitgliedern geschrieben worden sind, die dort ihre Privatmeinung verkünden (die z. T. gespickt ist mit Rechtschreibfehlern) und zum Großteil den Artikel nutzen um Eigenwerbung zu machen. Ich würde hier einfach jede Woche einen Abschnitt aus dem Jediismus-Artikel hochstellen (http://jedipedia.wikia.com/wiki/Jediismus) und meine Korrektur-Vorschläge einbringen und wer Lust hat kann sich ja beteiligen und vielleicht entstehen diesbezüglich ja gute Diskussionen. Ob der geänderte Artikel von den Moderatoren im Jedipedia-Ding dann auch wirklich durchkommt, weiß man nicht, aber zumindest zum Teil denke ich, dass das gute Chancen hat.

Der Abschnitt für diese Woche:

Zitat
Der Jediismus ist sowohl eine Religion als auch eine Philosophie, welche die Jedi-Religion aus der Star-Wars-Saga zum Vorbild hat. Bei Volksbefragungen erreichte der "Jediism" im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland 2001 eine so hohe Nennung, dass sie ein eigenes numerisches Kürzel, die 896 („Jedi-Knight“), bekam. Die Religion wurde in England trotzdem nicht offiziell anerkannt. In Neuseeland bekannten sich im gleichen Jahr mehr als 70.000 Menschen bei einer Volksbefragung zum Jediismus; dort ist er nun eine offizielle Religion.


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#2

RE: Korrektur Jedipedia-Artikel 18.6

in Diskussionen 18.06.2015 10:42
von Tyrus • 35 Beiträge

Zuerst einmal zum Vergleich der erste Abschnitt des Wikipedia-Artikels:

Zitat
Der Jediismus ist eine synkretistische Religion, die ihren Namen und einen Teil ihrer Terminologie an den Orden der Jedi aus der Science-Fiction-Sage Star Wars angelehnt ist.
Der Jediismus subsumiert sich aus einigen spirituellen Inhalten des Christentums, des Buddhismus, des Daoismus und des Shintoismus. Die Berechtigung, dies als Jediismus zu bezeichnen, leiten Jediisten ab aus der Tatsache, dass die Präsentation der Macht in den Star-Wars-Filmen am besten mit der karmischen lenkbaren Energie der eigenen, ursprünglichen Glaubensrichtung zusammenpasst. Bei Volksbefragungen erreichte der Jediismus im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland 2001 eine so hohe Nennung, dass sie ein eigenes numerisches Kürzel, die 896, für die Eintragung ins Formular bekam.[4] Auch in Australien bekannten sich mehr als 70.000 Menschen bei einer Volksbefragung im selben Jahr zum Jediismus. Bei einer 2011 durchgeführten Volkszählung in Tschechien gaben 15.070 Bürger den Jediismus als Religion an.



Was fällt hieran auf: Wikipedia zufolge ist die Star-Wars-Religion für den Jediismus nicht 'Vorbild', sondern nur an den Namen und einen Teil der Terminologie der Jedi 'angelehnt. Die Bezeichnung 'Vorbild' legt nahe, dass man etwas möglichst kopieren wollen würde. Das wäre allerdings relativ sinnlos, wenn man sich auf Science-Fiction bezieht. Darüber hinaus wird im Jedipedia Artikel behauptet, der Jediismus sei „sowohl eine Religion als auch eine Philosophie“, während in Wikipedia nur der Bezug auf die Religion genannt wird.

Dann zum Vergleich wie auf Wikipedia andere Religionen eingeführt werden:
Christentum:

Zitat

Das Christentum ist eine Weltreligion, die aus dem Judentum hervorging. Ihre Anhänger werden Christen genannt, die Gesamtheit der Christen wird auch als die Christenheit bezeichnet.
Von zentraler Bedeutung für das Christentum ist Jesus von Nazareth, ein jüdischer Wanderprediger, der etwa in den Jahren 28–30 unserer Zeitrechnung auftrat und in Jerusalem hingerichtet wurde. Seine Jünger erkannten in ihm nach seiner Kreuzigung und seiner Auferstehung den Sohn Gottes und den vom Judentum erwarteten Messias. In ihren Bekenntnissen nennen sie ihn Jesus Christus. Der Glaube an ihn ist in den Schriften des Neuen Testaments grundgelegt. Die weitaus meisten Christen glauben an einen Gott (Monotheismus) als eine Dreifaltigkeit, das heißt eine Wesenseinheit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Daneben existieren innerhalb des Christentums kleinere antitrinitarische Gruppierungen.
Die zahlreichen Konfessionen bzw. Kirchen innerhalb des Christentums lassen sich in vier Hauptgruppen zusammenfassen: die römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen, die protestantischen und die anglikanischen Kirchen. Mit rund 2,26 Milliarden Anhängern ist das Christentum vor dem Islam (rund 1,57 Milliarden) und dem Hinduismus (rund 900 Millionen) die in der Welt am weitesten verbreitete Religion.[6]



Was fällt hieran auf: Es wird zwar im Artikel die Anhängerzahl genannt, dies nimmt aber nicht den größten Teil der Einleitung ein. Darüber hinaus wird die Vielfalt der Gruppierungen betont, aber gleichzeitig das, was die Gruppen trotzdem trotz aller Gemeinsamkeiten eint. In Bezug auf den Jedipedia-Artikel ist allerdings zu fragen, welche Relevanz diese vermeintliche Mitgliederzahl hat, die vor 14 Jahren erhoben wurde – sehen sich diese noch heute als Mitglieder?

Mein daraus resultierender Vorschlag zur Korrektur des ersten Abschnitts des Jedipedia-Artikels:

"Unter Jediismus versteht man jene religiösen oder philosophischen Ideen, die sich an der Jedi-Religion bzw. dem Orden der Jedi aus der Star-Wars-Saga orientieren oder inhaltlich bzw. terminologisch an sie angelehnt sind. Die Anhänger des Jediismus werden Jedi oder Jediisten genannt. Es ist sinnvoll zwischen Jedi-Fans und Jediisten zu unterscheiden. Für Jedi-Fans hat der Jediismus nur im Kontext ihres Fandoms eine Bedeutung, während Jediisten die Philosophie bzw. Religion des Jediismus in ihrem realen Leben vertreten. Auch wenn der Jediismus oftmals auf ein Projekt von Jedi-Fans reduziert wird und deshalb den Ruf einer Religionsparodie hat, so haben sich in den letzten Jahren doch auch Ordensgemeinschaften gebildet, die den Jediismus auf ein ernsthaftes Fundament stellen wollen. Von Befürwortern eines solchen Projekts wird gesagt, dass die von George Lucas geschaffene Jedi-Religion sich aus tatsächlich vorhandenen religiösen und philosophischen Vorstellungen zusammensetzte, weshalb es möglich sei, aus der Science-Fiction-Saga einen wahren Gehalt für eine neue synkretistische Religion oder Philosophie zu extrahieren. Von zentraler Bedeutung für den Jediismus ist ein religiöses oder philosophisches Konzept von 'der Macht', wobei es hierbei verschiedene Interpretationsströmungen gibt. So wird 'die Macht' von einigen Jediisten als Metapher für Gott, Qi, Karma oder Dao verstanden, von anderen hingegen als ein naturwissenschaftlich nachvollziehbares Konzept.
Die reale Anzahl der Anhänger des Jediismus ist nicht bekannt. Die Mitgliederzahlen von Ordensgemeinschaften variieren von einigen wenigen bis hin zu Zahlen im dreistelligen Bereich. Es gab in der Vergangenheit zwar Volkszählungen in verschiedenen Staaten bei denen sich des Öfteren mehr als 10.000 Personen zum Jediismus bekannten, es ist aber unklar, wie ernsthaft dieses Bekenntnis einzustufen ist."


zuletzt bearbeitet 18.06.2015 10:49 | nach oben springen

#3

RE: Korrektur Jedipedia-Artikel 18.6

in Diskussionen 18.06.2015 17:33
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Insgesamt ein schwieriges Thema, immerhin gibt es niemanden der wirklich objektiv schreiben und selbiges durchsetzen könnte.
Mir ist grundsätzlich auch schon aufgefallen, dass gerade der OOH den Artikel ziemlich instrumentalisiert, stört mich aber ehrlich gesagt nicht weiter.
Ich habe vor kurzem einmal unseren Kodex mit aufgelistet und damit ist dem ganzen für mich genüge getan.
Jeder Mensch der wirklich was über die Orden erfahren will sollte sich ohnehin den Orden selbst ansehen.

Im Kern hätte ich auch nichts gegen die von dir benannten Änderungen einzuwenden, sie sind sinnvoll und aussagekräftig.
Aber ich für meinen Teil brauche für so einen Schnickschnack dann auch kein Herumgeplänkel zwischen unterschiedlichen Auffassungen was da nun zu stehen hat und was nicht.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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