#1

Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 10.04.2016 05:57
von Moonraan • 127 Beiträge

Sollte das folgende irgendwann von jemandem schon mal verfasst worden sein, ich wusste es nicht. Alter, ick schwör.

Wie alles andere auch braucht eine Gesellschaft eine Basis. Das Universum hat eine Basis nach der es funktioniert. Das sind Regeln, die Naturgesetze. Sie stellen Grenzen dar. Funktioniert ja schon ne Weile ganz gut.
Auch wir sind das Resultat dieser Regeln. Eine Gesellschaft braucht ebenso feste, allgemeine Regeln. Quasi Rahmenbedingungen für das Denken und Handeln.

Gesellschaftliche Grundwerte. (damit keine Tugenden gemeint ;-P ) Von 2 Personen an aufwärts.

Mehr als 3 sind nicht nötig. Wichtig ist nicht nur sie Kindern von klein auf beizubringen, sondern sich selber daran zu halten. Ersteres ist wohl leichter, aber das andere nur reine Gewohnheit. Ich werde sie zuerst schreiben und dann erläutern.

1. Respektiere und schütze das Leben
2. Respektiere und schütze das Eigentum anderer
3. Respektiere und schütze die Privatsphäre

zu 1.:
Mit "das Leben" ist alles Leben gemeint, kein spezielles. Betrifft den Schutz der Umwelt ebenso wie die Tierhaltung. Alles Lebendige eben. Organisch sowie anorganisch (sofern wir so etwas treffen oder erschaffen).

zu 2.:
Hier steht nicht ohne Grund zusätzlich das Wort "anderer". Jemand könnte argumentieren das ein Nest Eigentum des Vogels ist. Nur haben Tiere keinen Sinn für Eigentum, Nestbau gehört zum natürlichen Verhalten, also zum ersten Grundwert. So mancher Hund hat in Bezug auf Knochen eine andere Meinung. Ich würde einem Löwen auch nicht seine frisch erlegte Beute wegnehmen ^^ Gemeint ist Eigentum anderer Personen. Ob man sein Eigentum respektiert oder vor sich selber schützt muss jeder selber wissen. Gemeint ist physisches und geistiges Eigentum der anderen Personen um uns herum.

zu 3.:
Hierzu gehört auch die Intimsphäre. Nix ist privater als das. Beinhaltet nicht nur Wohnraum und Gärten, auch nicht privater Raum wie Firmengelände, öffentliche Gebäude usw.

Wer gegen einen oder mehrere Grundwerte verstößt schadet in jedem Fall jemandem oder etwas (Flora und Fauna). Auch Gesetze und Vorschriften dürfen nicht dagegen verstoßen. Basiert Denken und Handeln darauf sollte es nicht passieren. Wie Verstöße letztlich geahndet werden ist dann Sache der Gesellschaft.

Neben Grundwerten ist das daraus resultierende Handeln wichtig. Dieses muss nach Prioritäten oder auch Gewichtigkeit erfolgen. Ob hier Ausnahmen passieren bedarf der Zustimmung der meisten bzw aller innerhalb der Gesellschaft. Auch für Einzelne sollte es so sein.

1. Existenz
2. Fortschritt
3. persönliche Interessen

zu 1.:
Mit Existenz ist in erster Linie die biologische Existenz gemeint. Handlungen dürfen diese nicht gefährden. Weder die eigene noch die anderer (1. Grundwert) Wer vergiftet schon den Fluss in dem man badet oder aus dem man trinkt? Überleben, kurzfristig, langfristig und dauerhaft.

zu 2.:
Fortschritt ist natürlich wichtig, darf aber nicht die Existenz gefährden. Also nicht um jeden Preis. Fortschritt sollte in erster Linie zur Festigung der Existenz dienen.

zu 3.:
Persönliche Interessen haben die niedrigste Priorität. Jeder kennt die Folgen wenn einzelne oder mehrere Personen diese über alles andere stellen.

Wieviele Kriege wurden aus persönlichen Gründen begonnen? Wieviele Lebewesen fielen dem Fortschritt zum Opfer? Das Einhalten ist essentiell.
Ein einfaches Beispiel ist das Stranden auf einer Insel. Ob allein oder nicht. Vorrang hat die Existenz. Nahrung, Trinkwasser, Schutz vor Witterung usw. Dann kann man sich um Verbesserungen (Fortschritt) kümmern. Eine Angel anfertigen, primitive Landwirtschaft usw. Persönliche Interessen wie Luxus und Bequemlichkeit haben niedrigste Priorität. Investieren ich Zeit in den Bau Badewanne in der Unterkunft oder in den Bau von Trinkwasserreservoirs?

Ich bin sicher jeder kann mir folgen. Inwiefern sich das mit anderen geistigen Ergüssen deckt oder überschneidet weiß ich nicht. Dafür gibt es einfach zu viele.


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Lorbeeren, auf denen man sich ausruht, verwandeln sich in Kakteen.

Sir Peter Ustinov

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#2

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 16.04.2016 18:26
von Moonraan • 127 Beiträge

Das bekannte Prinzip von Ursache und Wirkung findet sich auch in sozialen Gefüge. Ob zwischen 2 Personen, Haustier und Besitzer und Gruppen/Ländern/Völkern. Handlung als Ursache und dessen Auswirkung.
Es geht hier um den zeitlichen Aufwand und die zeitliche Wirkung, kurz bzw langfristig, ob positiv oder negativ. Bei den Faktoren ergeben sich viele Kombination. Man kann das eigene Handeln oder das Anderer betrachten.
Z.B. zeitlich kurzer Aufwand und langfristig positive Wirkung. Gutes Beispiel ist das Mitbringen eines kleinen Geschenks. Blumen für den Partner, Spielzeug für ein Haustier oder Kind. Es nettes Wort oder Lob wirkt sich länger positiv aus als es dauerte dieses auszusprechen.
Kurzer zeitlicher Aufwand und langfristig negative Wirkung. Eine Beleidigung ist schnell ausgesprochen, wirkt aber länger, mitunter lebenslang. Elefanten sollen ja nie etwas vergessen. So hat ein Mann einem kleinen Elefanten mit einer Nadel in den Rüssel gestochen. Viele Jahre später tötete das mittlerweile ausgewachsene Tier eben diese Person. Jemanden/Etwas töten geht schnell, hat langfristig negative Auswirkung sowohl für das Opfer, deren Angehörige und den Täter. Begräbnis, Ermittlungen, Gerichtsverfahren, Gefängnis und die Kosten für die Gesellschaft sind hier nur die materiell negativen Folgen. Auch Krieg gehört hierzu. Egal wie lange dieser dauert, die Auswirkungen halten viel länger an.
Das ganze geht auch umgekehrt. Langfristiger Aufwand mit kurzzeitig positiver/negativer Wirkung.
Eine Blume vom Samen/Knolle bis zum Blüten aufziehen und sich an ihr zu erfreuen. Oder ein Essen zubereiten. Der Aufwand ist länger als der Effekt. Hier der Effekt auf die Sinne.

Alle Handlungen haben Auswirkungen. Ursache und Wirkung. Im Fahrgastfernsehen der Üstra gibt es immer ein Zitat des Tages. Eines lautete sinngemäß

"Handeln sollte die Folge von Nachdenken sein, nicht umgekehrt."

Passt hier bestens rein.


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#3

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 11:16
von Feogard • 13 Beiträge

Ja, das Gesetz von Ursache und Wirkung zeigt sich immer, auch wenn es oft erst aus dem "Weitblick" erkennbar wird.

Beim Vergleich mit dem Essen zubereiten sehe ich es anders herum: Halbe Stunde zubereiten für 2-3 Stunden Sättigung und aufgetankte Energie.
Meintest du die Stimulierung der Geschmacksnerven beim Essen? Lange kochen für kurz genießen.
Oder zur Zubereitung gehört der ganze Prozess der Nahrungsbeschaffung, also Reifen, Ernte, Zusammenstellen, Kochen, dann ist dieser Prozess natürlich länger als das was ich beim Essen davon habe ;)


Der Weg ist das Ziel

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#4

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 11:33
von Liin • 30 Beiträge

Lustig, ich hatte den Thread hier gar nicht gelesen, hab aber im anderen Thread was ähnliches erwähnt^^

Zitat von Liin im Beitrag RE: Liin
Wird dir nichts nützen^^ ich mach mir nicht viel Mühe mit sowas.. mein Motto: "Wenn ich länger koche als ich esse, läuft was verkehrt" ;)
Ich persönlich meinte damit das von dir erwähnte "Lange kochen für kurz genießen". Allerdings habe ich dies hier nur schnell zuzubereiteten Gerichten oder auch der Option "Essen kaufen" gegenüber gestellt. Hinzu kommen allerdings Faktoren wie die Qualität der Lebensmittel, Nährwert, Kosten... Wenn man alles miteinbezieht und in Verhältnis zu den möglichen Langzeitfolgen stellt (schlechte Gesundheit, finanzielle Einbußen), dürfte zumindest die Option "Essen kaufen" (v.a. als Dauerlösung) wegfallen (zu teuer, Qualität schlecht überprüfbar). Ich bin ein Fan von schnellen, nicht allzu ungesunden Gerichten Ende des Exkurses XD

zuletzt bearbeitet 22.05.2016 11:48 | nach oben springen

#5

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 16:22
von Moonraan • 127 Beiträge

@Feogard
Ich bezog mich mehr auf das Emotionale. Die meisten (ich gehöre nicht dazu) sehen Nahrungsaufnahme nicht unbedingt als reine Notwendigkeit. Da wird die Vorfreude während der Zubereitung ebenso positiv wie der mitunter kurzer Genuss. Zum Beispiel der Gänsebraten. Dauert seine Zeit und man hat das Ergebniss im Kopf. Nur rein zum Auftanken von Energie macht das wohl keiner.

@Liin
Dein Motto: "Wenn ich länger koche als ich esse, läuft was verkehrt" bezieht sich das auch auf gekochte Eier?? Es sei denn Du genießt es länger als 5 Minuten ^^


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#6

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 16:30
von Liin • 30 Beiträge

Wie kommst du auf gekochte Eier? Wartezeit ist nicht wirklich Kochzeit für mich, falls du das meinst ;) Wenn ich aus dem Raum gehen kann, darf es auch länger dauern ;)

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#7

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 16:40
von Moonraan • 127 Beiträge

Zubereitungszeit meine ich. Warten während des Kochens gehört mit dazu, meistens //>.>\
Immer diese Haarspalterei. Leg die Axt weg bevor es weh tut XP


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#8

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 17:25
von Liin • 30 Beiträge

Naja, ich habe ja jetzt geschrieben, wie ich das handhabe oder wolltest du noch was wissen? Gekochte Eier finde ich übrigens nicht wahnsinnig spannend^^ Wenn ich mir mal etwas Mühe mache, dann eher für Nudeln oder Pfannkuchen

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#9

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 17:27
von Vrooktar • 1.404 Beiträge

Ich weiß nicht ob es überhaupt irgendetwas auf diesem Planeten gibt, das man schneller zubereiten als ich es verspeisen kann.
Naja, außer Würstchen mit Ketchup oder sowas.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#10

RE: Die Gesellschaft, Basis und mehr

in Gott und die Welt 22.05.2016 17:34
von Liin • 30 Beiträge

Du weißt doch, wie langsam ich esse Sehr schnell (und gesund) ist z.B. Gemüse ausm Dampfgarbeutel in der Mikrowelle (ein paar Minuten und man kann zwischendurch rausgehen), danach umfüllen, Käse drüber, nochmal 2 min in die Mikrowelle. Sehr lecker!

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