#1

Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 03:02
von Malte • 7 Beiträge

Ein liebes Hallo in die Runde!

Ich möchte Euch gern näher kennen lernen, um entscheiden zu können, ob ich ein Stück meines Weges mit Euch gehen mag (und Ihr mit mir).

Ich bin einen guten Teil des Weges schon gegangen und habe mich in Philosophie und Praxis mit sehr vielen Richtungen und Aspekten auseinandergesetzt. Nach meiner Erfahrung liegt mein Weg darin, die Lehren der einen Richtung in den Lehren der anderen Richung wiederzufinden. Dadurch nähert man sich den ewigen Weisheiten an und schält den Ballast ab, den fast jede Richtung mit sich bringt.

Dennoch macht das für mich Sinn, a) einzelnen Richtungen in die Tiefe zu folgen, eben um der Tiefe zu begegnen und diese dann auch in anderen Richtungen wiederzufinden und b) meinem Weg einen organisatorischen und gemeinschaftlichen Rahmen zu geben. Denn ich neige ansonsten zum Versumpfen, und viele Dinge lassen sich nicht alleine entwickeln.

Da nach Umzügen - von denen ein Weiterer ins Ungewisse bevorsteht - ich den praktischen Anschluss an meine alte Gemeinschaft verloren habe und ich dort eh nicht mehr weiter kam, suche ich nun einen neuen Rahmen und würde gerne schauen, ob Ihr das sein könnt. Nach meiner Durchsicht dieser Seite seid Ihr ebenso vielfältig orientiert und sehr freilassend, was den genauen Weg angeht - das gefällt mir sehr gut.

In die Macht - oder was ich darunter verstehe - habe ich bereits intensive Einblicke erhalten, wenngleich ich von einem wirklichen Umgang damit noch weit entfernt bin. Ich bin vor allem gespannt, ob ich hier auf Menschen treffe, die damit einen echten Umgang haben - zu dem Thema wird von vielen Menschen sehr viel phantasiert, ich habe in der Richtung nur wenige wirklich reife Menschen bisher getroffen.

Das Hierarchie-Ding nehme ich für mich locker; ein Rittertitel bedeutet mir nichts, wenngleich ich den Wert als Orientierung fürs Erarbeiten sehe. Das ist einer der Punkte, bei denen ich prüfen muss, ob es passt. Ansonsten kann ich den Codex für mich weitestgehend als Zielformulierung unterschreiben.

Von daher, auch wenn ich voll einsteige und bei aller Ernsthaftigkeit, kann ich niemals Ewigkeiten versprechen. Es kann sein, dass ich voll einsteige. Es kann sein, dass wir einen Teil des Weges zusammen gehen. Oder dass es eben nicht passt. Das Leben fließt. Und viel wird davon abhängen, was Euer Weg praktisch bedeutet.

Als Familienvater mit zwei kleinen Kindern sowie einer Selbständigkeit im Aufbau ist meine praktische Verfügbarkeit - etwa für lange Treffen sonstwo - eingeschränkt. Das ändert aber niemals etwas an der Hingabe zum Weg - denn bei allem Chaos ist der niemals vom Alltag getrennt.

Ich habe mich mit Klarnamen angemeldet; ich bin im Netz eigentlich immer so unterwegs und brauche für meine Rolle als Lehrnender nicht unbedingt einen Rollennamen. Sollte ich zu dem Entschluss kommen, mir doch einen zuzulegen, ändere ich hier meinen Namen oder lege einen neuen Account an.

Ach ja: ich neige zu Offenheit auch im Netz und tendenziell zu viel Text ;-)

Ich stelle gleich den Antrag auf eine Probemitgliedschaft und freue mich auf Eure Fragen.

Liebe Grüße!


Malte


Buddha bei die Fische!
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#2

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 08:49
von Aganto • 1.937 Beiträge

Ich grüße dich ganz herzlich,
Du hast ja schon eine konkrete Orientierung wie dein Weg aussehen könnte, das ist immer eine schöne Sache.
Du erzählst von Teilen deines Weges, die du hinter dich gebracht hast. Magst du erzählen was das für welche sind?


Zitat von Malte im Beitrag #1
In die Macht - oder was ich darunter verstehe - habe ich bereits intensive Einblicke erhalten, wenngleich ich von einem wirklichen Umgang damit noch weit entfernt bin. Ich bin vor allem gespannt, ob ich hier auf Menschen treffe, die damit einen echten Umgang haben - zu dem Thema wird von vielen Menschen sehr viel phantasiert, ich habe in der Richtung nur wenige wirklich reife Menschen bisher getroffen.


Mit dem "wirklichen Umgang" muss man auch vorsichtig sein. Manche verrennen sich da in die Fantasie Superkräfte zu erwerben. Es gibt zwar Fähigkeiten, die für manche nah an eine reale "Superkraft" rankommen (Dass ich diesen Winter noch keine langen Ärmel gebraucht habe könnte manch einer dazu zählen xD), aber im Sinne des Kodex ist die Macht in meinen Augen etwas anderes. Meine persönliche Auffassung muss dahingehend nicht maßgeblich sein, der Kodex nagelt einen an dieser Stelle mit Absicht nicht fest, aber ich sehe "die Macht" vor dem Hintergrund der Dreieinigkeit "Körper, Geist und Macht" die der Kodex nennt. Körper halte ich für eindeutig, unter "Geist" verstehe ich die Grundlage der intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen. Der dritte Teil im Bunde wäre dann die Weisheit. Und das heißt, wie es jemand anders mal formulierte:

"Weisheit ist die Harmonie zwischen unserem Geist und den Gesetzen der Wirklichkeit, unserem Denken und der Wahrheit. Ich denke, sie ist in der Lage, den Kern der Sache zu Erkennen, und eine ganzheitliche Lösung zu finden. Sie ist Ausdruck unserer schöpferischen, von der Macht gegebenen Gefühle, einem umfassenden Wissen und Willen ganzheitlich zu Sehen und zu Handeln."

Den "Umgang mit der Macht" zu lernen heißt in meinen Augen also nicht körperliche oder intellektuelle Fertigkeiten zu entwickeln, sondern richtet sich auf Dinge deren Fundament anderswo liegt. Mushin und Meditation sind zwei solche praktischen Beispiele.


Zitat von Malte im Beitrag #1
Das Hierarchie-Ding nehme ich für mich locker; ein Rittertitel bedeutet mir nichts, wenngleich ich den Wert als Orientierung fürs Erarbeiten sehe. Das ist einer der Punkte, bei denen ich prüfen muss, ob es passt. Ansonsten kann ich den Codex für mich weitestgehend als Zielformulierung unterschreiben.


Daran ist denke ich auch nichts verkehrt. Titel allein sind nur Worte. Es ist der Kontext der ihnen Bedeutung gibt. Wenn du eines Tages Ritter sein solltest kann es sein, dass der Titel für dich eine Bedeutung entfaltet die darauf aufbaut, was du gelernt hast um ihn verdient zu haben. Der Titel kann auch zuvor schon eine Bedeutung entwickeln die darauf basiert, dass du den Weg besser verstehst, den ein Ritter hinter sich hat.
Aber Titeln nur deswegen eine hohe Bedeutung beimessen, weil sie einen ehrfurchtgebietenden Klang haben geht am Kern einer Hierarchie vorbei.


Aber genug palavert, du merkst ich schreibe auch gern viel, aber dafür haben wir noch allerhand Gelegenheit ^^


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#3

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 18:33
von Ryia • 195 Beiträge

Herzlich Willkommen! :)


“The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.” ~The 11th Doctor
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#4

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 22:37
von Rick Trovar • 55 Beiträge

Herzlich willkommen hier im Orden


Angst fürt zu Wut , Wut führt zu Hass , Hass führt zu unsäglichen Leid
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#5

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 22:43
von Malte • 7 Beiträge

Zitat
Du erzählst von Teilen deines Weges, die du hinter dich gebracht hast. Magst du erzählen was das für welche sind?



Mach ich.

Paar Stichworte, wird sonst zu ausführlich. Bewusst auch die "zivilen" Daten, da ich imemr jemand war, der seinen Weg in allem gesucht hat, was er tat.

Tendenziell war ich immer ein Mensch mit der Neigung, vieles zu wollen und schnell wieder zu etwas Anderem zu flippen, bevor ich eine Sache wirklich vertieft hatte. Der Fluch des vielfältigen Interesses.

Beruflich:

Zivi in einer Naturschutzstation, Diplom-Geograph, Studium mit Berufsabsicht Journalismus, Schwerpunkt Naturgefahrenforschung. Nach Burnout im Studium in Neuorientierung gegangen. Mit Wildnisszene in Kontakt gekommen, fortgebildet, fünf Jahre selbständig als Wildnistrainer für Schulklassen gelebt. Neuorientierung 2009, mein Leben dem Ökolandbau gewidmet. Ausbildung biodynamisch, 2015 Meistertitel draufgesetzt, zwei Jahre selbständig gewesen, jetzt angestellt als Bio-Gemüsegärtner und nun wieder auf der Suche nach einem eigenen Hof oder Hofprojekt Richtung Demeter im Rheingebiet zwischen Duisburg und Heidelberg.

Nebenher vielfältige Interessen und Hobbys. In der Jugend zehn Jahre in Umwelt- und Naturschutz und Menschenrechtsarbeit aktiv; dabei viel Medien- und Gremienarbeit, Veranstaltungsorganisation und auch Blockadeaktionen, aber immer gewaltfrei und weniger radikal als Andere. Vier Jahre geimkert, immer gern musiziert, dabei alles mal ausprobiert, Hauptinstrumente Gitarre und Acapella-Chorgesang. dreieinhalb Jahre intensives Parkour-Training inkl. Philosophie. Aus- und Fortbildungen in Kommunikation und Konfliktmanagement (u. a. 200 Std Mediation, 60 Std Gesprächstherapie, GFK).

Spirituell: diverseste Einflüsse. Nicht getauft, aber natürlich bekommt man etwas Christentum-Oberfläche mit. In der Wildniszeit Einflüsse aus Neoindianismus und Naturphilosophie. Im Parkourtraining intensive Auseinandersetzung. Diverse Einblicke in Zen, Yoga, Qi Gong, Rosenkreuzertum, während der Ausbildung intensivere Beschäftigung mit Anthroposophie. Rund zehn Jahre intensivstes Training mit einem Freund und Mentor in der Eifel, der asiatische und andere Ansätze sehr praktisch und in allen Lebensbereichen lehrt. Eigene Experimente mit verschiedenen Meditationstechniken und Körperarbeit.

Gesundheitlich: ich war immer gut darin, Dinge anzusammeln, die unspezifische Symptome machen, mich blockieren und erst aufgelöst erden mussten. So etwa der Sauerstoffmangel bei Geburt, die Einnahme massiver Medikamente in den Kindergartenjahren, Tics, die Umschulung auf Rechtshänder (erfolgreiche Rückschulung auf links seit 13 Jahren), intensive Herzrhythmusstörungen, sehr starke Stoffwechsel-, Haltungs- und Hormonstörungen. Ich hatte mein Leben lang das Gefühl, mit einem Fuß auf der Bremse zu stehen und mit dem Anderen Gas zu geben, lief in mir selbst sehr unrund, kenne so was wie innere Ruhe erst seit ich Mitte 30 war und auch seitdem zögerlich. Der Weg, diese Sachen zu erkennen und aufzulösen, war nicht immer einfach, aber sehr lehrreich und ist weit fortgeschritten, aber nicht zu Ende. Die gesundheitlichen Schwierigkeiten sind auch verantwortlich dafür, dass ich nciht alle empfangenen Lehren für mich bisher voll umsetzen konnte. Ich bin jetzt so weit, die nächsten Schritte gehen zu können.

Daraus ergibt sich auch, dass ich teilweise eigenwillig funktioniere. inzwischen kenn ich meine Besonderheiten aber ganz gut und kann danach agieren.

Derzeitige Herausforderung ist das Leben mit einer sehr beanspruchenden Familie im Haushalt meiner Schwiegermutter, was menschlich sehr dicht und nicht immer einfach ist. Lerne ich gerade sehr viel dran.

Zitat
...
Den "Umgang mit der Macht" zu lernen heißt in meinen Augen also nicht körperliche oder intellektuelle Fertigkeiten zu entwickeln, sondern richtet sich auf Dinge deren Fundament anderswo liegt. Mushin und Meditation sind zwei solche praktischen Beispiele.



Das mit der Macht ist so ein Ding. Auch Macht ist letztlich nur ein Wort. Nach meiner Erfahrung hat das, was damit beschrieben wird, sehr unterschiedliche Facetten. Da ist einmal dieses spürbare Gefühl, dass alles mit allem verbunden ist. Dann hat das natürlich was mit Vitalität zu tun. Letztlich aber hat die Macht ganz praktische Auswirkungen und definiert im Grunde unser Sein und Handeln. Und diese praktische Seite zu erkennen und damit aktiv umzugehen hab ich bisher bei nur sehr wenigen Menschen erlebt. Im Landbau habe ich erlebt, wie Arbeit auf feinsten Ebenen von sehr vielen Menschen identisch gespürt werden konnte. Ich habe die Anwendung in der Heilkunst gesehen. Im Wald habe ich erlebt, wie die anderen Waldbewohner auf meine innere Haltung reagieren und wie man Spuren intuitiv bessr lesen kann als mit den Augen, wie man verlorene Kameraden durch Spüren genau lokalisieren konnte, wie eine Störung im ganzen Gefüge wirkt. In der Kampfkunst habe ich in Übungssituationen selbst schon Angreifer geworfen, ohne sie zu berühren. Ich hab erlebt, wie wir mit vier starken Männern den Arm einer 50-kg-Frau festhielten, sie in die innere Freiheit und Verbindung ging, sich gemütlich bewegte und wir gingen alle vier zu Boden. Ich habe erlebt, wie Alltagssituationen zwischen Menschen sich durch die bewusste Nutzung der Macht massivst verändert haben. Ich habe erlebt, wie Menschen über Klänge heilen oder schlagen können. Das kann man als Superkräfte bezeichnen. Für mich ist es inzwischen das normale Potenzial des freien Menschen.

Entscheidende Punkte sind hier Wahrnehmung und Bewusstsein. An diesen Dingen möchte ich gern weiter arbeiten, und das geht im Feedback mit anderen Menschen sehr viel leichter als allein. Daher bin ich gerade auf er Suche nach dem passenden Rahmen.

So weit für jetzt. Hinter jedem genannten Stichwort liegen ganze Kapitel. Vielleicht kommen wir noch auf das eine oder andere zu sprechen.

Schönen Abend,

Malte


Buddha bei die Fische!
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#6

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 22.01.2020 23:28
von Rikus Solar • 20 Beiträge

Sei gegrüßt, Malte! Das nenne ich mal ordentlich input deinerseits:)

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#7

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 23.01.2020 10:13
von Aganto • 1.937 Beiträge

Danke für deine ausführliche Antwort,

Dass es eine Weile für dich gedauert hat innere Ruhe zu finden ist etwas, auf das dein Lebenslauf schon hinweist. Nicht dass etwas schlechtes dran wäre, wenn man viele Interessen hat und die auch verfolgt, aber wie du ja selbst schon festgestellt hast, kann zu vieles zu wollen einen auch unfokussiert durchs Leben springen lassen. Aber ich bin sicher du hast auch viele wertvolle Erfahrungen auf deinem Weg machen können. Und für jemanden der zeitlebens auf der Suche war wäre es ja auch irgendwo Quatsch gewesen nicht auf die Suche zu gehen ^^

Im Haushalt der Schwiergermutter länger als 3 Tage zu überleben ringt mir in jedem Fall schonmal Respekt ab xD


Zum Thema Macht:

Da muss man ungeheuer sorgfältig mit umgehen, weil es oft am Grenzbereich der kognitiven Verzerrung liegt, was ein Zweig der Psychologie ist.
Angreifer zu werfen ohne sie zu berühren kommt im Aikido hin und wieder mal vor, ist dort aber bekanntermaßen kein Phänomen das mit der Macht zu tun hat, sondern eher das Ergebnis von ausgiebiger Autosuggestion erworben in einem sehr kooperativen, traditionsbasierten Lehrrahmen.

An der Stelle kann man ja mal bei Rokas reinschauen als Aikido-Meister kann der das besser erklären:




Es ist für jeden Menschen harte Arbeit sich nicht den Erklärungen auszuliefern, die sich am besten anfühlen. Aber für einen Jedi ist es eine notwendige Übung, die durch nichts zu ersetzen ist.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#8

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 23.01.2020 13:35
von Rinam Sewie • 626 Beiträge

Ich kann mich Rikus' Worten nur anschließen. Junge, nenne ich das Input.

Auch von meiner Seite aus noch ein herzliches Willkommen.

Man liest klar heraus, dass du dich hier vorher ausgiebig belesen hast, ehe du dich hier zu Wort gemeldet hast.


"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"

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#9

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 23.01.2020 16:43
von Malte • 7 Beiträge

"Inpuuut!" - No. 5.

Danke für die herzliche Aufnahme hier.

Macht, schmeißen und Co: ich rede da nicht von Einzelerlebnissen, wir haben diese Dinge gezielt geübt, und die waren interpersonell wiederholbar und auch im Ernstfall anwendbar. Ich rede da von dem, was passiert, wenn ein Angreifer mit viel Emotion auf jemanden trifft, der klar, präsent und angstfrei Wu Wei praktiziert. Und da das einen so deutlichen Effekt hat, ist das auch eine sehr effiziente Methode, Wu Wei zu üben. Man kann sich nicht gut selbst bescheißen, den dann kriegt man eins auf die Nase. Oder im Fall der freuen Bewegung bleibt man halt fixiert.

Dass das letztlich über neuronale und andere Prozesse läuft, ist mir klar. Wobei diese gerade auch im Zusammenspiel zweier Personen so komplex ist, dass man den Effekt wohl kaum bewusst hervorbringen kann. Aus meiner Sicht ist das ein Vorgang des Geistes in einem bestimmten Geisteszustand, der sich aber unmittelbar in physischen Vorgängen ausdrückt, die aus unserem normalen Handlungmodus heraus so nicht erklärbar wären.
Am der Stelle rede ich schon von der Macht, oder wie wir es damals nannten, Ki.

Vielleicht haben wir da einen unterschiedlichen Begriff von. Und genau darauf wäre ich neugierig. Wie würdest du die Macht von kognitiven Prozessen abgrenzen? Wo siehst du die Gefahr der kognitiven Verzerrung? Würde mich freuen, wenn du mir davon erzählen magst.

Vielleicht machen wir das in einem eigenen Thread? Oder gibt es so einen schon?

Liebe Grüße und danke,


Malte


Buddha bei die Fische!
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#10

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 23.01.2020 17:19
von Aganto • 1.937 Beiträge

Wenn es um die Macht geht ist der thread passend:

Was ist die Macht?


Was die "Machtwürfe" angeht besteht eben das Problem, dass noch niemand die jemals in einem kompetitiven Kontext einsetzen konnte.

Aber du kannst uns ja bei Gelegenheit irgendwann mal zeigen was du meinst, Kampfkunst in nem Forum erklären ist umständlich und führt selten zur großen Erkenntnis ^^


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#11

RE: Auf dem Weg...

in Vorstellung 23.01.2020 17:53
von Malte • 7 Beiträge

Doch, das geht, auch kompetitiv und auch auf der Straße. Und das ist sehr viel mehr als nur ein Wurf. Gibt wenige Leute, die das können, und die haben oft wenig Interesse an Wettbewerben. Ich habe es noch nicht voll umgesetzt, würde aber gern dran arbeiten. Kenne aber genügend Leute, die das sehr sicher können, und hatte auf dem Weg durchaus schon meine Erfolge.

Aber hast Recht, so was lieber bei Gelegenheit persönlich. Auch die Aspekte der Macht, die ihre schon rausgefunden habt - dafür ist ein Forum nicht der richtige Platz.

Freue mich auf den Austausch. Glaube, das hat Potential.


Buddha bei die Fische!
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