#26

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 02.07.2021 16:41
von Aganto • 2.001 Beiträge

Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Gut, dass Du es ansprichst, denn zunächst mal habe ich nichts "entwendet", ich habe es nicht gestohlen, ich habe es geliehen.


Du hast es, wie du selbst sagst, "geliehen" ohne "offen um Hilfe zu bitten". Die Verleihenden wussten also überhaupt gar nicht, dass du dir von ihnen etwas leihst. Dir auf unbestimmte Zeit von jemandem etwas ohne seine Zustimmung zu leihen ist nach deutschem Rechtsverständnis in der Tat ein Diebstahl.

Mir geht es nicht darum, dass du deshalb nun bis in alle Ewigkeit in Demut dein Haupt senken müsstest sobald das Thema Moral seinen Weg in ein Gespräch findet. Aber Ausflüchte wie die von dir vorgetragenen erwecken leider nicht den Eindruck als würdest du vergangene Fehler überhaupt als solche anerkennen.
Und das ist natürlich in der Tat problematisch.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Ich war in einer extremen Notlage


Und dieser emotionale Appell an unser Mitleid hat durchaus seinen Platz.
Nur sollte er nicht der Anerkennung vergangener Fehler im Weg stehen.

Du wedelst deine Schuld in meinen Augen arg leichtfertig damit weg, dass sie "aufgearbeitet" sei, obwohl du sogar selbst noch im gleichen Satz schreibst, dass allein die 5 Jahre alte finanzielle Schuld sich erst seit "einiger Zeit" überhaupt in "Abgeltung" befindet.
Ob eine entsprechende Schuld, die schon rein finanziell noch nicht abgegolten ist, überhaupt moralisch abgegolten oder aufgearbeitet sein kann ist darüber hinaus eine Frage von der es überaus kritisch erscheint, sie dir einfach so zu deinen Gunsten selbst zu beantworten.
Auch das lässt eine gewisse Demut vermissen, die in so einem Fall angemessen erscheint.

Du kannst prinzipiell nur beantworten ob es für dich aufgearbeitet ist.
Aber du warst ja auch nicht das Opfer deines Handelns. Das waren andere.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Du hast - mit Verlaub - keine Ahnung, wie es um meine Aufarbeitung und Demut bestellt ist.


Ich ermesse das natürlich an dem was du uns schreibst. Was du schreibst spricht gegen die gebotene Aufarbeitung und Demut.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Bevor Du einen anderen dermaßen aburteilst, gehe ersteinmal selbst in seinen Schuhen


Prinzipiell ist das kein verkehrter Gedanke. Aber es sollte natürlich auch nicht als Schutzschild verstanden werden, der einen vor jeder Kritik abschirmt die von Menschen kommt, die nicht die gleichen Verfehlungen hinter sich haben wie man selbst.
Nach einem schwerwiegenden Fehler wie dem deinen gehört es zur Aufarbeitung seinen Frieden damit zu machen, dass entsprechende Kritik berechtigt ist und es dagegen keinerlei Abwehr bedarf.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
vor allen Dingen - schulmeistere niemanden über etwas, das Du selbst - sogar bis vor kurzem noch - noch nicht einmal im Ansatz gemeistert zu haben scheinst.


Sich in einen solchen Gegenangriff zu begeben ist menschlich natürlich nachvollziehbar, es sollte aber dein Anspruch sein Kritik anders zu handhaben.
Besonders dann wenn es sich um sachliche Kritik handelt.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Wer ohne Sünde ist, Du weißt schon, gell?


In meinen Augen wird dieser Ansatz zu sehr als ein "Tu quoque" gegeben.
So nennt man es in der formalen Logik, wenn jemand eigene Schwachpunkte versucht aus dem Blickfeld zu bewegen, indem vermeintliche Schwachpunkte anderer Gesprächspartner postuliert werden.
Das steht einem letztlich im Regelfall dabei im Weg sich ehrlich mit besagten eigenen Schwachpunkten zu befassen.
Und wie soll man dann für die Zukunft Besserung geloben?


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.
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#27

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 02.07.2021 19:26
von Qui-Ran Demera • 75 Beiträge

Zitat von Ryia im Beitrag #25
Weiß nicht, ich habe nicht den Eindruck, dass es da um deine Motive bei der Geldsache ging, sondern eher um den Zusammenhang mit der Tatsache, dass im OOJ keine konkreten Konsequenzen für das Fehlverhalten von Meistern festgelegt ist oder war. Vielleicht habt ihr ja mittlerweile etwas geändert, aber das könnte, so wie ich das dort noch bis vor kurzem gelesen habe, höchstens dann funktionieren, wenn Meister sich stets ihrer Verfehlungen bewusst wären. Das ist aber, wie du ja selber an deinem eigenen Beispiel ansprichst, keineswegs der Fall.

Wir haben ja nicht nur einen Meister, daher kann man da schon miteinander drauf schauen, dass man gemeinsam den richtigen Weg geht. Ist bei uns normal.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Du hast es, wie du selbst sagst, "geliehen" ohne "offen um Hilfe zu bitten". Die Verleihenden wussten also überhaupt gar nicht, dass du dir von ihnen etwas leihst. Dir auf unbestimmte Zeit von jemandem etwas ohne seine Zustimmung zu leihen ist nach deutschem Rechtsverständnis in der Tat ein Diebstahl.

Mir geht es nicht darum, dass du deshalb nun bis in alle Ewigkeit in Demut dein Haupt senken müsstest sobald das Thema Moral seinen Weg in ein Gespräch findet. Aber Ausflüchte wie die von dir vorgetragenen erwecken leider nicht den Eindruck als würdest du vergangene Fehler überhaupt als solche anerkennen.
Und das ist natürlich in der Tat problematisch

Problematisch ist, dass Du es nicht gut sein lassen kannst und rein juristisch auch noch Blödsinn erzählst. Warum?

Schauen wir uns diesen speziellen Fall nach deutschem Recht an... Das Konto damals lief allein auf meinen Namen und war - für Bank und Gesetzgeber - einfach mein Sparkonto. Völlig egal, wer darauf etwas eingezahlt hatte, es gehörte ab dem Zeitpunkt rechtlich mir und so auch das Geld darauf. Da man sich nicht selbst beklauen kann, war es kein Diebstahl.
Dass es moralisch eine andere Kiste ist, steht völlig außer Frage, das weiß ich auch sehr gut und ich wiederhole es für Dich gerne noch einmal: Das wurde aufgearbeitet und wird abgegolten.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Und dieser emotionale Appell an unser Mitleid hat durchaus seinen Platz.
Nur sollte er nicht der Anerkennung vergangener Fehler im Weg stehen.

Keine Ahnung wo Du hernimmst, dass ich das nicht anerkenne - Holzweg, Aganto.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Du wedelst deine Schuld in meinen Augen arg leichtfertig damit weg, dass sie "aufgearbeitet" sei, obwohl du sogar selbst noch im gleichen Satz schreibst, dass allein die 5 Jahre alte finanzielle Schuld sich erst seit "einiger Zeit" überhaupt in "Abgeltung" befindet.
Ob eine entsprechende Schuld, die schon rein finanziell noch nicht abgegolten ist, überhaupt moralisch abgegolten oder aufgearbeitet sein kann ist darüber hinaus eine Frage von der es überaus kritisch erscheint, sie dir einfach so zu deinen Gunsten selbst zu beantworten.
Auch das lässt eine gewisse Demut vermissen, die in so einem Fall angemessen erscheint.

Die Arroganz, mit der Du diese Situation bewertest, hat sich in all den Jahren nicht verändert; vielleicht die Redegewandtheit, aber sicher nicht die Überheblichkeit. Das ist schade, denn a) könntest Du schon um einiges weiter sein und b) warst und bist Du einfach nicht genug involviert, um Dir so eine Beurteilung zu erlauben.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Du kannst prinzipiell nur beantworten ob es für dich aufgearbeitet ist.Aber du warst ja auch nicht das Opfer deines Handelns. Das waren andere.

Das kann jeder für sich bewerten und entscheiden, der davon betroffen war. Du also nicht.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Ich ermesse das natürlich an dem was du uns schreibst. Was du schreibst spricht gegen die gebotene Aufarbeitung und Demut.

Für Dich mit Sicherheit. ^^

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Prinzipiell ist das kein verkehrter Gedanke. Aber es sollte natürlich auch nicht als Schutzschild verstanden werden, der einen vor jeder Kritik abschirmt die von Menschen kommt, die nicht die gleichen Verfehlungen hinter sich haben wie man selbst.
Nach einem schwerwiegenden Fehler wie dem deinen gehört es zur Aufarbeitung seinen Frieden damit zu machen, dass entsprechende Kritik berechtigt ist und es dagegen keinerlei Abwehr bedarf.

Ich wehre mich nicht gegen die Kritik oder gar die Tatsache, dass ich da einen Fehler gemacht habe; ich wehre mich gegen die Art und Weise, wie Du hier vorgehst und wie Du Dich als Richter aufspielst, obwohl Du selbst noch genug zu tun hast.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
Sich in einen solchen Gegenangriff zu begeben ist menschlich natürlich nachvollziehbar, es sollte aber dein Anspruch sein Kritik anders zu handhaben.
Besonders dann wenn es sich um sachliche Kritik handelt.

Das ist richtig - ist hier aber nicht so, ich beschrieb auch schon, weshalb.

Zitat von Aganto im Beitrag #26
In meinen Augen wird dieser Ansatz zu sehr als ein "Tu quoque" gegeben.
So nennt man es in der formalen Logik, wenn jemand eigene Schwachpunkte versucht aus dem Blickfeld zu bewegen, indem vermeintliche Schwachpunkte anderer Gesprächspartner postuliert werden.
Das steht einem letztlich im Regelfall dabei im Weg sich ehrlich mit besagten eigenen Schwachpunkten zu befassen.
Und wie soll man dann für die Zukunft Besserung geloben?

Gute Fragen, befasse Dich damit, das schadet sicher nicht mir hat es nicht geschadet.

Zu guterletzt:

"Alles was uns an anderen mißfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen."
Carl Gustav Jung

Und nun geh ich wieder heim

Liebe Grüße


"So tief Du auch in Deinen Idealen und Deinem Glauben verwurzelt bist; lasse sie nie zu Grenzpfeilern Deines Verstandes werden!"
-
"Ein unerschütterliches Herz den Dingen gegenüber, die von außen kommen - ein rechtschaffenes in denen, die von dir abhängen."
Mark Aurel
zuletzt bearbeitet 02.07.2021 19:38 | nach oben springen

#28

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 02.07.2021 19:53
von Ryia • 26 Beiträge

Das setzt aber voraus, dass die anderen Meister den Fehler überhaupt mitbekommen, entsprechend einordnen/bewerten und dann irgendwas... was eigentlich? - ..initiieren. Es gibt ja keine konkret festgelegten Konsequenzen für so einen Fall. Mir ist nicht klar, wieso da mit zweierlei Maß gemessen wird. Welche Prämissen liegen dem zugrunde? Dass Meister weniger Fehler machen? Oder weniger schwerwiegende? Dass sie einsichtiger sind? Oder dass sie ihre Fehler besser wieder beheben können als andere Mitglieder? Liegt nicht in jeder dieser oder ähnlicher Annahmen eine große Gefahr? Selbst, wenn ein Meister keine offiziellen Konsequenzen für Verfehlungen jeglicher Art bräuchte, wäre es denn schlimm, wenn er diese dennoch nach den gleichen Kriterien wie die Anderen zu befürchten hätte? Im besten Fall wären diese dann halt unnötig und er könnte dennoch als Vorbild demonstrieren, dass man für Fehler (unabhängig seines Ranges) gerade steht. Das größere Risiko liegt doch aus verschiedenen Gründen darin, auf diese Möglichkeit zu verzichten. Sollte ein Meister nämlich tatssächlich einen schweren Fehler begehen und diesen nicht einsehen, so hat man keinerlei offizielle Handhabe. Natürlich könnte man die entsprechende Person trotzdem rauswerfen oder so, aber dann gäbe es auf lange Sicht natürlich zurecht Diskussionen und Kritik über die Willkür des Systems.


The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.
zuletzt bearbeitet 02.07.2021 19:54 | nach oben springen

#29

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 03.07.2021 11:25
von Aganto • 2.001 Beiträge

Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Wir haben ja nicht nur einen Meister, daher kann man da schon miteinander drauf schauen, dass man gemeinsam den richtigen Weg geht. Ist bei uns normal.


Prinzipiell sollte es so sein ja. Aber ein Teil der Hoffnung, dass sich so eine Normalität durchsetzt scheint ja ausdrücklich auf den Schultern der Meister zu lasten. So wie auch damals im OOH gibt es im OOJ aber scheinbar noch keinen Meister der die von euch abgesteckten formalen Kriterien für diesen Rang auch erfüllt.
Zumindest im Hohen Rat sind keine und dort wäre ihre Präsenz ja als erstes zu erwarten.
Steht diese Hoffnung dadurch nicht irgendwie auf tönernen Füßen?



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Schauen wir uns diesen speziellen Fall nach deutschem Recht an... Das Konto damals lief allein auf meinen Namen und war - für Bank und Gesetzgeber - einfach mein Sparkonto. Völlig egal, wer darauf etwas eingezahlt hatte, es gehörte ab dem Zeitpunkt rechtlich mir und so auch das Geld darauf. Da man sich nicht selbst beklauen kann, war es kein Diebstahl.


Puh, ob du dir mit dem Ansatz einen Gefallen tust?
Ich meine gut, mit diesen Definitionsspielchen wäre es jetzt kein Diebstahl mehr.
Aber würde man dieser Logik folgen dann hieße das ja, dass die Mitgliederbeitrage nur dafür da waren deiner persönlichen Vermögensbildung zu dienen.
Da wir uns beide sicher einig sind, dass es weder erklärter noch intendierter Sinn der Mitgliederbeiträge war Einkommen für dich zu generieren würde ich dieser Perspektive, die du da eröffnet hast dann doch lieber den Rücken kehren.
Davon, dass das ja dann Schwarzgeld gewesen wäre, das du eingenommen hättest ganz zu schweigen.

Es ist natürlich dein gutes Recht dich darüber zu beschweren, dass ich diese Problematik "nicht gut sein lasse".
Aber genauso ist es eben mein gutes Recht sie wichtig genug zu finden um nicht so ohne weiteres darüber hinweg zu sehen.
Zumal es in meinen Augen ein Maß an Aufarbeitung erfordert solche kritischen Sachverhalte ruhen zu lassen, das ich im Augenblick so noch nicht erkennen kann.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Keine Ahnung wo Du hernimmst, dass ich das nicht anerkenne


Meine Sorge, dass du es nicht im ausreichenden Maße anerkennst stammt von diesen Antworten:

Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #22
Ich kann und muss mir vorwerfen, dass ich dachte, "hey, ich kann das ganz fix wieder einzahlen, das passt schon!" und noch dazu zu stolz war, offen um Hilfe zu bitten.


Deine einzigen Fehler scheinen aus deiner Perspektive, wie sie hier präsentiert ist, die zu sein, dass du dich geirrt hast wie schnell du es wieder einzahlen kannst und, dass du nicht um Hilfe gebeten hast. Aber als der Vorfall im OOH eine Lawine losgetreten hat, hat ja niemand Anklagepunkte präsentiert wie "Qui-Ran Demera hat sich bei den Tilgungsraten verschätzt!" oder "Qui-Ran Demera ist zu stolz um um Hilfe zu bitten!"
Wenn das alles gewesen wäre, dann hätte sich sicherlich keine exekutive Mehrheit gefunden dir alle Ämter und Titel abzuerkennen.
Nur eine kleine Randschuld anzuerkennen, die nicht der Kern der Anklage ist kann die Aufgabe der "Anerkennung" schlichtweg nicht leisten.

Wenn ich einem Freund von mir, der sein Handy vergessen hat, selbiges aus dem 4 Stock entgegenwerfe und es auf dem Gehweg zerschellt, dann sollte es mir Leid tun es geworfen zu haben. Nicht nur, dass ich verfehlt habe.
Andernfalls ist die Sorge berechtigt, dass ich das nächste mal wieder werfe, mit der vollsten Überzeugung, dass ich dann ganz bestimmt treffe.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Die Arroganz, mit der Du diese Situation bewertest, hat sich in all den Jahren nicht verändert; vielleicht die Redegewandtheit, aber sicher nicht die Überheblichkeit. Das ist schade, denn a) könntest Du schon um einiges weiter sein und b) warst und bist Du einfach nicht genug involviert, um Dir so eine Beurteilung zu erlauben.


Dir steht es natürlich völlig frei über Untugenden diverser Art zu spekulieren.
Leider trägst du so aber nichts sachliches oder konstruktives bei.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Das kann jeder für sich bewerten und entscheiden, der davon betroffen war. Du also nicht.


Ich bin kein großer Fan der Strategie sich damit vor Kritik zu schützen, dass man Kritikern schlichtweg die Kritik verbietet.
Womöglich ist es dir ja bis jetzt gelungen das zu umschiffen, aber es besteht das Risiko, dass man sich daran zu sehr gewöhnt und irgendwann jede Kritik ablehnt.
Aber davon einmal abgesehen erkenne ich hier auch einen gewissen Widerspruch.
Du entscheidest stellvertretend für die Opfer deines Handelns ob deine Fehler aufgearbeitet sind.
Da du zu dieser Gruppe nicht gehörst steht es dir aber nach deiner eigenen Logik gar nicht zu das zu bewerten oder zu entscheiden.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #27
Für Dich mit Sicherheit. ^^


So sieht dann übrigens das benannte "Tu quoque" in Reinform aus xD
Aber gut, Spaß muss auch mal sein ^^



Zitat von Ryia im Beitrag #28
Selbst, wenn ein Meister keine offiziellen Konsequenzen für Verfehlungen jeglicher Art bräuchte, wäre es denn schlimm, wenn er diese dennoch nach den gleichen Kriterien wie die Anderen zu befürchten hätte? Im besten Fall wären diese dann halt unnötig und er könnte dennoch als Vorbild demonstrieren, dass man für Fehler (unabhängig seines Ranges) gerade steht.


Ich stimme dir im Kern absolut zu.
Ich möchte aber anmerken, dass es nach bisherigem Regelwerk des OOJ lediglich der "Hochmeister" ist, der derart über dem System steht.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.
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#30

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 03.07.2021 12:00
von Ryia • 26 Beiträge

Ja, das hatte ich falsch im Kopf und habe mich bereits im Whats App Gespräch mit Qui korrigiert. Die Räte möchte ich davon aber auch nicht vollständig ausnehmen, die ebenfalls sehr viel Macht ausüben können, ohne notwendigerweise selbst das System von unten nach oben durchlaufen zu haben.


The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.
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#31

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 03.07.2021 12:18
von Aganto • 2.001 Beiträge

Stimmt natürlich.
Zu einem gewissen Grad kann man das aber glaube ich auch nur schwer theoretisch beurteilen.
Die ganzen langfristigen Sitze werden ja von Qui-Ran Demera selbst ausgesucht.
Es könnte theoretisch auch passieren, dass sie so viel Macht selbst gar nicht ausüben, weil sie ja nunmal von der Gunst von Qui-Ran abhängig sind.
Da ja auch die kurzfristigen Ratssitze vom Hochmeister allein ihres Amtes enthoben werden können ist es zumindest denkbar, dass sich eine relativ unselbstständige Ratskultur entwickelt die sich im wesentlichen als "von Qui-Ran Demeras Gnaden" betrachtet.

Aber das ist letztlich völlige Spekulation.
Das ist natürlich nur meine unmaßgebliche Meinung, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich die Räte allesamt so unterordnen würden.
Am Ende wird es die Zeit zeigen.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.
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#32

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 04.07.2021 23:48
von Qui-Ran Demera • 75 Beiträge

Den Beitrag vorher hab ich ja noch gar nicht gesehen... Nur noch so viel: ich habe gesagt, was zu sagen war, Du hast Deine Sicht dazu, ich meine. Das ficht mich nicht mehr an.

Zitat von Aganto im Beitrag #31
Stimmt natürlich.
Zu einem gewissen Grad kann man das aber glaube ich auch nur schwer theoretisch beurteilen.
Die ganzen langfristigen Sitze werden ja von Qui-Ran Demera selbst ausgesucht.
Es könnte theoretisch auch passieren, dass sie so viel Macht selbst gar nicht ausüben, weil sie ja nunmal von der Gunst von Qui-Ran abhängig sind.
Da ja auch die kurzfristigen Ratssitze vom Hochmeister allein ihres Amtes enthoben werden können ist es zumindest denkbar, dass sich eine relativ unselbstständige Ratskultur entwickelt die sich im wesentlichen als "von Qui-Ran Demeras Gnaden" betrachtet.

Aber das ist letztlich völlige Spekulation.
Das ist natürlich nur meine unmaßgebliche Meinung, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich die Räte allesamt so unterordnen würden.
Am Ende wird es die Zeit zeigen.


Um das abzukürzen:
Ja, ich bin der Hochmeister und ich hab das letzte Wort. Das kannst Du jetzt weiterhin ganz schrecklich finden, das stört mich nicht wirklich ^^
Ansonsten orientiere ich mich nun an den Vorbildern der schon seit Jahrhunderten existierenden Orden - und wer hätte es gedacht: Es gibt kein Geraunze über die Struktur, sondern konstruktive Arbeit an den Ordensinhalten. Es läuft wirklich gut. Ob mir das nun abgenommen wird oder nicht... das interessiert mich auch nicht mehr. Wichtig ist, was wahr ist, und das erleb ich ja live

Jetzt noch etwas in eigener Sache, da mir sehr am Herzen liegt, dass Orsyn, der mir ebenso immer noch am Herzen liegt und das wohl auch immer wird, in dem Licht dasteht, in das er gehört - ich weiß, wie gut die stille Post in der Jediismusszene funktioniert, daher schreibe ich das nun frank und frei hier hin. Danach ist die gesamte Sache für mich abgeschlossen und ich werde das auch nicht weiter hier diskutieren.

This being said:
Jeder hat seine ureigene Wahrnehmung der Dinge, die geschehen sind. So auch ich. So auch er. Jeder kann diese bei dem jeweiligen von uns beiden erfragen. Was ich jedoch fesgtehalten wissen will, ist, dass zumindest ER immer fair mit mir umgegangen ist und sich offen mir gegenüber verhalten hat. Ihn diesbezüglich zu diskreditieren oder ihm anzuhängen, er habe mich aus dem OOH von Anfang an raushaben oder sich diesen unter den Nagel reißen wollen, ist nicht wahr. Da gab es ganz andere, die das versucht haben.

Orsyn hat einiges mitgemacht mit mir in den letzten Jahren und es wäre nicht fair, jetzt ihm den Buhmann zuzuschieben. Wo immer dieses von meiner Seite so angekommen sein mag - so war es nicht gedacht und nicht gewollt. Ich habe - im Gegenteil - einige wertvolle Dinge durch ihn gelernt, die mir jetzt sehr dabei helfen, diesen neuen Orden aufzubauen. Er ist also auch schon ein klein wenig dabei durch seinen Einfluß, den er durch seine Geduld und Konstrultivität bei mir hatte. An ihm können sich einige hier ein Beispiel nehmen, insbesondere, wenn es wirklich um konstruktive Kritik gehen soll und nicht - so wie hier - um Gift spritzen und schlecht machen...!

Daher sage ich auch hier ganz offen und frei von der Leber, dass es mir leid tut, was er in den letzten Monaten/Jahren so mitmachen musste. Ich hoffe sehr, dass er den OOH auf die Beine kriegt und Menschen dort ihn mit ihrer Mitarbeit(!) so ehren, wie er es wirklich verdient hat.

Sodala damit habe ich fertig.

Macht, Weisheit und Güte seien euch immer beschieden,

Euer Qui-Ran


"So tief Du auch in Deinen Idealen und Deinem Glauben verwurzelt bist; lasse sie nie zu Grenzpfeilern Deines Verstandes werden!"
-
"Ein unerschütterliches Herz den Dingen gegenüber, die von außen kommen - ein rechtschaffenes in denen, die von dir abhängen."
Mark Aurel
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#33

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 05.07.2021 10:04
von Ryia • 26 Beiträge

Ich persönlich habe bisher weder von Anderen solche Aussagen über Orsyn gehört, noch davon, dass du diese Meinung vertrittst. Ich weiß nicht, ob es konkreteren Anlass für deine Sorge gibt, aber falls ja, weiß ich zumindest nichts davon.


The way I see it, every life is a pile of good things and bad things. The good things don’t always soften the bad things, but vice versa, the bad things don’t always spoil the good things and make them unimportant.
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#34

RE: Order of Jedi - Orden der Jedi

in Ordensvorstellungen 05.07.2021 11:48
von Aganto • 2.001 Beiträge

Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #32
Ja, ich bin der Hochmeister und ich hab das letzte Wort. Das kannst Du jetzt weiterhin ganz schrecklich finden, das stört mich nicht wirklich ^^


Muss es auch nicht.
Es ist dein gutes Recht ein System ins Leben zu rufen, dem andere nicht zustimmen.
Und wenn du das so offen kommunizierst ist daran auch erstmal nichts verwerfliches.
Es gibt ohne Zweifel auch potenzielle Mitglieder die undemokratische Strukturen bevorzugen, warum sollten die nicht bekommen dürfen was sie wollen?



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #32
Ansonsten orientiere ich mich nun an den Vorbildern der schon seit Jahrhunderten existierenden Orden


Wenn man so ein Orden sein will kann das Vorbild natürlich geeignet erscheinen.
Traditionsargumente haben allerdings selbstverständlich das Problem, das sich Zeiten ändern können.
Die katholische Kirche steht ja auch regelmäßig vor Konflikten, die es nur deshalb gibt, weil sie es nicht als notwendig erachtet sich an veränderte Realitäten anzupassen. Es ist glücklicherweise schwierig geworden die Mehrzahl der säkular gebildeten Anhänger davon zu überzeugen, dass Homosexuelle wie Aussätzige behandelt werden sollten.
Und auch die Behauptung, dass ihr Anführer die leibhaftige Vertretung Gottes auf Erden sein soll, verliert zunehmend an Relevanz.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #32
Es läuft wirklich gut. Ob mir das nun abgenommen wird oder nicht...


Ob man es glauben will muss ja jeder selber sehen.
So ein Neuanfang ist ja auch immer erstmal euphorisch, kostet das in Ruhe aus.
Wirklich Bilanz wird man da vermutlich eh erst nach Jahren ziehen können.
Ich finde es ist immer ein guter Anhaltspunkt ob im Regelwerk ausgewiesene Amtszeiten eingehalten werden.
Ist das nicht der Fall merkt man auch als Außenstehender ganz gut, wenn es kriselt.
Aber letztlich musst du dir deshalb ja nicht den Kopf zerbrechen. Ich bin ein Nachbar der halt Sonntags mal über den Zaun schielt.
Sicherlich ist das schöner, wenn der Nachbar den eigenen Garten bewundert, aber letztlich ist das ja nun wirklich Nebensache.



Zitat von Qui-Ran Demera im Beitrag #32
Orsyn hat einiges mitgemacht mit mir in den letzten Jahren und es wäre nicht fair, jetzt ihm den Buhmann zuzuschieben.


Da kann ich dich ebenso beruhigen wie Ryia das bereits betont hat.
Entsprechende Aussagen, dass Orsyn der "Buhmann" sein soll habe ich noch nie gehört.

Du hattest in dem anderen Thread mal vage Vorwürfe formuliert, da war ich mir nicht sicher, ob du nicht vielleicht Orsyn damit meinst, aber das scheint sich ja dann an jemand anderen zu richten.

Auf jeden Fall schön, wenn du aus der gemeinsamen Zeit mit Orsyn etwas dazulernen konntest und du ihn trotz allem wertschätzt.


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