#1

Kampfkunst

in Diskussionen 22.09.2013 17:59
von Leito (gelöscht)
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Da der Jedi sich ja in der Kampfkunst üben soll und ich persönlich großes Interesse am Kampfsport habe egal welcher Art wollte ich mich mal erkundigen was genau ihr für welchen erlernt und wieso ihr euch gerade für diese Kampfkunst entschieden habt denn meiner Erfahrung nach gibt es immer einen Grund warum man sich genau für einen bestimmten Kampfsport entscheidet

MfG
Leto

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#2

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 22.09.2013 18:29
von Rinam Sewie • 467 Beiträge

Hier überlasse ich Vrooktar das Reden. Er wird dir seinen Stil besser erklären können als ich ^^


"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"
zuletzt bearbeitet 22.09.2013 18:29 | nach oben springen

#3

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 22.09.2013 20:27
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Grundsätzlich gibt es nicht die Technik für einen Jedi.
Theoretisch könnte er jedes System nutzen, das seine Bedürfnisse erfüllt.
Die Bedürfnisse bestehen darin sich in Verteidigungssituationen von sich und/oder anderen so effektiv wie möglich zur Wehr setzen zu können.
Das heisst einerseits, dass man keine kompletten „Disziplinen“ des waffenlosen Kampfes komplett ausklammern darf, wie Griffkampf oder Tritte, andererseits auch, dass man sich mit Techniken befassen sollte, die normalerweise im ein oder anderen Kampfsport tendenziell eher keinen Platz finden. Im Rahmen der Ausbildung wäre es natürlich ausserdem am besten, wenn man praxistaugliche Kenntnisse auch schnell vermitteln kann. Denn unsere Mitglieder sollten keine 10 Jahre brauchen bis sie ihre Kenntnisse irgendwann zuverlässig weitergeben können.
Im Prinzip gibt es mehrere Techniken(kombinationen) die diese Voraussetzungen erfüllen, ich für meinen Teil habe das Drakona Bato entwickelt, das genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten ist und noch wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Mitglieder zuvor, wenn überhaupt, nur begrenzte Vorkenntnisse der diversen Disziplinen mitbringen, entscheiden sie sich logischerweise meist direkt für das Drakona Bato. Das Ausbildungssystem an sich ist aber davon unabhängig entworfen und wenn dein Muay Thai gut ist, kann man auch bestimmte Teile direkt abhaken und nur beim Griffkampf „nachschulen“.

Du sagtest deiner Meinung macht jeder seinen Kampfsport aus einem bestimmten Grund. Was ist dein Grund für Muay Thai?


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#4

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 23.09.2013 19:56
von Leito (gelöscht)
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Am Muay Thai mag ich am liebsten die zielgerichtete Aggression gegen den Gegner man muss zwar Aggressiv Kämpfen benötigt aber dennoch Taktik und Weitsicht desweiteren haben mich immer die Tritttechniken interessiert da ich diese immer gut beherrscht habe und auch körperlich da nen kleinen Vorteil habe ;)
Desweiteren gibt es im modernen Muay Thai durchaus Grifftechniken die zur Fixation dienen.

Was genau muss ich mir unter Dracona Bato vorstellen ? und woher kommt der Name ?

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#5

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 23.09.2013 20:25
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Nunja wir haben eine gewisse „Sakralsprache“. Da das Esperanto eine heimatlose Sprache, geplant für die vielfältige europäische Gemeinschaft, war, haben wir diese Sprache für uns als passend erwählt, weshalb manche unserer Begrifflichkeiten wie die Ränge Varlet und Precept oder eben das Drakona Bato in dieser Sprache formuliert sind. Drakona Bato heisst wörtlich „drakonischer Schlag“. Da du nicht nur fragst was es heisst, sondern woher es kommt muss ich aber weiter ausholen ^^

Drakonisch nennt sich die Technik aus zwei Gründen.
Drakon war ein griechischer Gesetzesreformer der als erster die antike Gesetzgebung auf dem Marktplatz „ausstellte“, damit sie jeder lesen konnte. Die damals sehr harte Gesetzgebung (Vieles wurde mit dem Tode bestraft) wurde dann auf ihn zurückgeführt, weshalb er als übertrieben hart und sein Name als lebendiges Artefakt mit selbiger Bedeutung in die Geschichte einging. Ironischerweise ist eigentlich das Gegenteil zutreffender, da er, heute selbstverständlich, die Differenzierung zwischen absichtlicher und unabsichtlicher Tat einführte.

Das Drakona Bato wird dahingehend manchmal ähnlich bewertet. Es beinhaltet Techniken gegen das gestreckte Knie, Kopfstöße, Angriffe auf Genital und Kehle, Griffe in die Augen und Würgegriffe. Darüber hinaus sind die meisten Haltungen alles andere als zurückhaltend und die Technik ist durch relativ harte Gegenangriffe charakterisiert. Das ganze macht bei manchen die es zum ersten Mal sehen einen überzogen harten Eindruck. Dieser Eindruck verfliegt aber meistens recht schnell.

Der zweite Grund:
Realistische Selbstverteidigung ist nunmal kein Ringelpiez mit anfassen. Das lernt man nicht durch Katas einstudieren.


Das Muay Thai beinhaltet mehr Griffkampf als die meisten verwandten Standkampfstile. Gerade der „Thaiclinch“ ist übergreifend eine bekannte Begrifflichkeit. Dennoch ist das ein Tropfen auf den heissen Stein, gemessen an richtigem Griffkampf,

Du sprachst von „einem kleinen körperlichen Vorteil“. Was ist denn deiner?
Ich hab da auch einen ^^


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#6

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 23.09.2013 20:39
von Leito (gelöscht)
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Ok "Drakonische Strafen" sagt mir etwas.
Ich interessiere mich aber auch für die Details des Drakona Bato, hat sie Eröffnungsstände? Wie sieht es mit den Tritttechniken aus? ;) Hat das Dracona BAto Katas oder ist es nur ein Zusammenschluss an zielgerichteten Techniken ?

Mein Kleiner Vorteil sind lange und Trainierte Beine das ich einfach ne größere Reichweite haben als jemand anders ;) und deiner ?

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#7

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 23.09.2013 21:00
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Oh Verzeihung, das hatte ich vergessen
Das Drakona Bato kann man vom Aufbau eigentlich mit den meisten fernöstlichen Kampfkünsten vergleichen. Es gibt unterschiedliche Kampfstellungen, dazu noch ein paar Spezialhaltungen, unterschiedliche Schlag- und Tritttechniken, sowie allerhand sonstigen Kram, wie Grifftechniken, Würfe und Taktiken. Ein großer Unterschied besteht dazu wie das zusammengesetzt wird. Es ist sehr pragmatisch und offen aufgestellt. Frühzeitig fangen wir mit Sparring an und jeder kann sich selbst auf Basis eigener praxisnaher Erfahrungen in seine Richtung entwickeln. Dabei gibt es weder Katas noch vorgeschriebene Formen, aber über die Jahre hat sich da eine Regel geformt.
Im Standkampf ist es offensiv eher zurückhaltend und reaktiv orientiert. Sieht man eine günstige Gelegenheit geht es offensiv voll rein. Bis dahin kommen vor allem Lowkicks und diverse Schläge zum Einsatz, geht es in die vollen zielt man auch gern auf die Nahdistanz ab um dort mit Ellenbogen, Knien oder im Griffkampf zu dominieren.
Wer schonmal einen MMA-Kampf gesehen hat wird sich grob vorstellen können, wie das aussieht. Auch wenn es natürlich den ein oder anderen, größeren oder kleineren Unterschied gibt.

Achja und zu meinem Vorteil. Ich bin 2m groß und habe 135kg Kampfgewicht.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#8

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 20:35
von Leito (gelöscht)
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Ok mit Low-Kicks kenne ich mich etwas aus ;)
Klingt nach einer sehr rabiaten Art zu kämpfen, würde ich gerne mal sehen :)

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#9

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 20:44
von Rinam Sewie • 467 Beiträge

Ja, da wir hier die drei Sachsen im Orden sind...wie wäre es mit einer praktischen Kostprobe?


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#10

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 20:46
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Sicher könnte man das ins Auge fassen.
Aber ich hoffe doch da steht dann nicht nur das Drakona Bato im Mittelpunkt. ^^


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#11

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 20:57
von Rinam Sewie • 467 Beiträge

Natürlich nicht ^^


"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"
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#12

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 21:47
von Leito (gelöscht)
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Wäre mir eine Ehre ;)

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#13

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 26.09.2013 22:22
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Du kommst nicht zufälligerweise bei Leipzig vorbei? ^^


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

zuletzt bearbeitet 28.09.2013 11:22 | nach oben springen

#14

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 28.09.2013 09:02
von Leito (gelöscht)
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also zufällig komme ich da nicht vorbei irgendwann werde ich mich aber bestimmt mal in die große Stadt verirren

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#15

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 28.09.2013 11:23
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Wir würden uns freuen.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#16

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 28.09.2013 11:54
von Rinam Sewie • 467 Beiträge

Zitat von Vrooktar im Beitrag #15
Wir würden uns freuen.

Aye.


"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"
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#17

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 19:19
von Leito (gelöscht)
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Mal zurück zum eigentlichen Thema wie sieht es eigentlich mit der Verwendung von Waffen im Dracona Bato aus bzw. gehört selbige zur Ausbildung ?

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#18

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 19:44
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Das Drakona Bato selbst ist eigentlich waffenlos. Aber wenn man seine Prinzipien auf beliebige Hilfsmittel anwendet entwickelt sich wohl auch für selbige ein taugliches System. Das habe ich bisher beim Kubotan und teilweise bei Stab, Speer und Schwert getan.

Teil des Ritterweges sind bewaffnete Techniken nicht. Aber der Ritterweg ist auch nur eine Art Grundstudium. Man kann sich stets darüber hinaus entwickeln.

Um das auch anzumerken, ich habe aber mit Blick auf den Orden eine eigene Selbstverteidigungswaffe entwickelt. In welcher Breite die mal zum Einsatz kommt, ist aber eine andere Geschichte.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#19

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 20:07
von Leito (gelöscht)
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hmm verstehe also größtenteils selbststudium.

Inwiefern soll diese Waffe den aufgebaut sein ?

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#20

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 20:18
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Selbststudium nicht unbedingt.
Kein Jedi bleibt auf dem Stand des Ritterschlages stehen.
Bei exotischeren Interessen ist aber logischerweise eher Pionierarbeit erforderlich als bei typischen Dingen wie dem Schwertkampf.

Meine Waffe der ich bisher nur das unbeholfene Kürzel „DPJ Mark I“ gegeben habe ist im wesentlichen eine Peitsche. Details zum Aufbau gehen an dieser Stelle, denke ich, zu weit.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#21

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 20:27
von Leito (gelöscht)
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Verstehe

Interessant ich habe da einen ähnlichen Ansatz nur das es sich bei mir mehr auf ein Design bezieht das der "Bola" ähnelt ich versuche derzeit sie so anzupassen das man sie auch im Nahkampf effektiv und vor allem kontrolliert anwenden kann, ohne ihr Fernkampfpotential zu verlieren.

zuletzt bearbeitet 29.09.2013 20:29 | nach oben springen

#22

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 20:33
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Eine Bola ist doch eine Wurfwaffe oder nicht? Wie willst du sie benutzen und vor allem verstauen?


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#23

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 21:01
von Leito (gelöscht)
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Genau erstmal als immobilisierende Wurfwaffe, im Nahkampf kann ich durch die beiden Gewichte Schaden verursachen oder/und denn Gegner mit dem Seil teilweise Immobilisieren und ihn konventionell mit Tritten und Schlägen bearbeiten.
Beim verbergen bzw. verstauen habe ich mir etwas besonderes überlegt stellt euch einen maximal 30cm langen Zylinder vor der in zwei 15cm lange kleinere Zylinder unterteilt durch einen Hackenmechanismus kann ich den Zylinder auseinander drehen und erhalte nun die beiden kleineren. Diese sind natürlich bereits mit einem Strick verbunden der Strick führt durch die Bodenplatte ins innere der Zylinder in denen Spulen eingearbeitet sind die beim auseinander ziehen den Strick auf die gewünschte Distanz verlängern .... Ist wirklich relativ schwer zu erklären am Modell geht es einfacher :)

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#24

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 21:06
von Vrooktar • 1.501 Beiträge

Ich denk schon, dass ichs mir vorstellen kann ^^
Das mit den Spulen ist sone Sache, meine Peitsche war erst mit einem ähnlichen Mechanismus ausfahrbar und einziehbar, aber komplexe Systeme sind störungsanfällig und in ner Notsituation musstst du dich 100% auf deine Waffe verlassen können.

Wie groß sind eigentlich die Kugeln?
Und was mich mal interessieren würde mit welcher Zielsetzung du sie nutzen willst. Ich weiss nicht wie gut du dich mit dem entsprechenden Kampf auskennst, aber eine Bola taugt ja eher zur Jagd als beispielsweise zur Verteidigung gegen einen angreifenden Hund.


Lerne das unbeherrschbare zu vermeiden und das unvermeidbare zu beherrschen.

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#25

RE: Kampfkunst

in Diskussionen 29.09.2013 21:20
von Leito (gelöscht)
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Hmm also die spulen die ich mir vorstelle sind nicht wirklich komplex sie müssen nur gewartet werden.

Die Kugeln ? Die Rolle erfüllen meine beiden 15 cm langen Zylinder :) die Breite ist ungefähr bei 5 cm das sind aber nur richtmaße ich schraube noch am Modell :)
Durch Übungen mit einer Bola hab ich ein wenig Gefühl bekommen und muss sagen das wenn man Bereit ist umzudenken, ist sie doch eine furchteinflössende Waffe. Bedarf allerdings einiges an Übung mit ihr, desweiteren sollte man sich mal den Umgang mit Gusaris, Nunchuks und dem Kyoketsu ansehen um einen EIndruck zu bekommen wie die Waffe im Nahkampf einzusetzen ist.
Ich wollte eine Flexible Waffe die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann mit dem Hauptaugenmerk darauf den Gegner möglichst verletzungsfrei zu immobilisieren.

zuletzt bearbeitet 29.09.2013 21:21 | nach oben springen

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