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  • Feni's FragenforumDatumGestern 17:58
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Konkret alle Anforderungen die wir an Selbstverteidungskonzepte stellen erfüllt kein bisheriger Stil der mir bekannt ist und das schließt eine Menge Stile ein von denen auch gut informierte Kämpfer oft noch nie gehört haben.
    Aus dieser Notwendigkeit heraus ist dann unser eigener Ansatz entstanden.

    Erfahrungsgemäß haben "harmonische" Ansätze generell so ihre Schwierigkeiten in echten Konfrontationen.

  • Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Danke dafür, auch wenn ichs mir jetzt doch im ganzen angesehen habe kann man das natürlich nicht von jedem verlangen.


    Das erste was mich an dem YT-Kanal abgeschreckt hat war die Kommentarspalte.
    Die Antiwissenschaftseinstellung die dort breit zur Schau gestellt wird kommt mir leider vor allem von solchen Channels bekannt vor die regelmäßig verkünden ein funktionierendes Perpetuum Mobile gebaut zu haben.

    Auffällig ist die hohe Dichte von Projektbeteiligten die, sagen wir mal, seit vielen Jahrzehnten eine "Nähe" zu "alternativen Konzepten" aufweisen. Wenn Leute völlig überrascht Wechselwirkungen "finden", die ihre eigene unpopuläre Ansicht untermauern ist das immer mit Vorsicht zu genießen.

    Gleichwohl sind an dem Projekt ein paar Leute mit ordentlichen akademischen Abschlüssen beteiligt. Das ist zwar kein unfehlbares Gütesiegel, immerhin hat es auch der Professor Meyl irgendwie geschafft Professor zu werden, aber es besert dir Aussichten doch erheblich.

    Ich warte mal ab bis die Leute eine konsistente Theorie aufstellen und dann sehen wir was dahinter steckt.



    Post Scriptum: 3 Millionen Kelvin oder Grad Celsius ist fast kein Unterschied, da musst du also nicht wirklich korrigieren ^^
    Über den Wirkungsgrad sagt das übrigens nichts aus ;P

  • Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Danke für die grobe Zusammenfassung

    Weiß jemand wo die Energie herkommt? Es wird sich ja sicher kein Wissenschaftler dazu ausheben zu behaupten, dass sie aus dem nichts entstanden ist.
    Soweit ich sehen konnte sah das in der ersten Viertelstunde des Videos nach relativ langweiliger Plasmaphysik mit Experimenten im dreistelligen Celsiusbereich aus.
    Hast du einen Tipp wo in dem Video das gezeigt wird, das du angesprochen hast?

  • Feni's FragenforumDatumGestern 12:55
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Es gibt keine feste Regel wann oder wo die Treffen stattfinden.

    Es hat sich eingeschliffen, dass wir in jedem Jahr 4 Termine haben (der nächste Ende Oktober) die dann bei Leipzig stattfinden.
    Es gab aber auch schon öfter Treffen abseits dieser Gewohnheitsregelung, letztlich muss man individuell sehen, wie man es am besten hinbekommt.
    Pflichttermine sind uns grundsätzlich fremd.



    Notwehr:

    Das bezeichnet den juristischen Aspekt der Selbstverteidigung. Der Kernpunkt ist da natürlich was Notwehr ist, wie sich das alles definiert, was die Maßgaben sind an die man sich halten soll, was häufige Missverständnisse sind und dann noch ein kleiner Ausflug zu den Notständen und den Jedermannrechten.

    Im Gesetz steht relativ einfach "Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.", aber da muss man eben beispielsweise auseinanderdröseln was "gegenwärtig" oder "erforderlich" im juristischen kontext überhaupt heißt. In solche juristischen Sachen muss man immer erstmal lernen sich hineinzudenken.


    Deeskalation:

    Das ist bei uns zweigeteilt. Ein Teil ist der eher theoretische Ansatz sich mit der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl zu beschäftigen. Der andere kommt aus der Selbstverteidigung und befasst sich eher mit bevorstehender Gewalt auf der Straße. Wie man in den unterschiedlichen Stufen der Eskalation handeln sollte, woran man sie erkennt, Übungen um Teile davon zu verinnerlichen.


    Kampfmedizin:

    Vereinfacht gesagt gehen wir auf all das ein was mit einem Kontrahenten so passiert wenn man eine Selbstverteidigung in der Praxis anwendet. Daraus ergibt sich dann auch wie man damit umgehen sollte und was anzustreben vielversprechender oder eben eher zu vermeiden ist.

  • Feni's FragenforumDatumGestern 12:05
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Was genau würde dich daran interessieren?
    Ich würde gern präzise auf deine etwaigen Interessen eingehen und dir nur ungern eine gigantische Textwand antworten die 12 komplette Lehrabschnitte beinhaltet.
    Wir können auch gern eins nach dem anderen durchgehen, es wirkt wie sehr viel auf einmal.

    Der Zeitpunkt der Prüfungen orientiert sich zur Gänze am Individuum. Wann auch immer du es beherrschst kann es prinzipiell auch geprüft und abgehakt werden.

    Wie die Prüfung abläuft hängt vom Inhalt ab. Irgendwo haben die meisten Abschnitte sowohl praktische als auch theoretische Komponenten. Aber die Selbstverteidigung ist eindeutig ein sehr praktisches und die Notwehr eher ein theoretisches Feld.

  • Feni's FragenforumDatumGestern 11:34
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Sie sind, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, sehr umfassend.
    Selbst das vergleichsweise hohe Beitragslimit das bei über 65.000 Zeichen liegt wäre chancenlos es vollständig wiederzugeben.
    Wenn es etwas bestimmtes gibt, dass dich näher interessiert sprich das gern an, dann kann ich gezielt darauf eingehen.
    Für die grobe Orientierung hier erst einmal die Auflistung die auch für alle Initianten einsehbar ist:


    Der Ausbildungsinhalt kurz und übersichtlich zusammengefasst.


    Novize

    Phase I

    1. Kodex
    Es geht dabei noch um keine interpretatorischen Ansätze, sondern darum ihn zu verinnerlichen und ihn auswendig zu lernen.

    2. Meditation
    Der Novize soll hier mehrere Meditationspraktiken kennenlernen und umsetzen.

    3. Philosophie I
    Hier soll sich mit grundlegenden philosophischen Gedanken beschäftigt werden indem einige Werke studiert werden die wesentlichen Gedanken zugrunde liegen.

    4. Angriffssystematik
    Ein hölzerner Begriff für den Lehrabschnitt der begreiflich macht, wie man richtig angreift ohne sich selbst zu verletzen.

    5. Grundrechenarten
    Es geht um die Kenntnis der Rechenoperationen. Vom Minus bis zur Wurzel. Nichts abenteuerliches, man soll nur die Basis späterer Operationen verstehen.



    Phase II

    1. Fallschule
    Mehrere Übungen die das Verletzungsrisiko bei Stürzen senken sollen.

    2. Verteidigungssystematik
    Hier geht es darum Angriffe abzuwehren. Wie man blockt, ausweicht, gegebenenfalls pariert.

    3. Notwehr
    Hier geht es um die rechtliche Grundlage der Notwehr, sowie anderer Rechtfertigungsgründe.

    4. Gleichungsrechnung
    Die Basis der Hilfswissenschaft Mathematik. Es geht vor allem um das Umstellen von gängigen Gleichungstypen, um später auftretende Rechnungen zuverlässig durchführen zu können.



    Phase III

    1. Erste Hilfe
    Kenntnis der wesentlichen erste Hilfe Maßnahmen bei den gängigsten Notfällen.

    2. Angriffssystematik "frapita"
    Generell geht es um den allgemeinen Ansatz schwer antizipierbare Angriffe mit geringen Erfordernissen zu beherrschen.

    3. Geometrie
    Die Einfühung in geometrische Figuren und ihre Gesetzmäßigkeiten sind Gegenstand dieses Bereiches. Schwerpunkt wird hier auf das Dreieck gelegt.




    Varlet

    Phase IV

    1. Physiologie
    Wie ist der Bewegungsapparat aufgebaut? Welche Funktionen haben die Organe? Wie funktioniert der Kreislauf? Das sind beispielhafte Kernfragen dieses Abschnittes.

    2. Kurzdistanzsystematik
    Hier geht es darum zu lernen, wie man in der Kurzdistanz kämpft.

    3. Philosophie II
    Eine Fortsetzung des Abschnittes aus der ersten Phase.

    4. Geografie
    Schlichte Geografische Allgemeinbildung. Wo ist China? Wie ist die Weltbevölkerung verteilt? Was für Klimazonen gibt es mit ihren Erscheinungsbildern?

    5. Allgemeine Physik
    Eine Einführung in die Funktionsweise der Physik, die sie selbstständig nutzbar machen soll.



    Phase V

    1. Sportwissenschaft
    Sowas wie ein erweiterter Fitnesskurs. Wann werden welche Muskeln beansprucht? Was braucht ein Muskel um effizient zu arbeiten? Was hat Fett mit dem allen zu tun?

    2. Griffkampfsystematik
    Hier gehts in den Griffkampf. Wie kontrolliere ich den Gegner? Wie nehme ich ihm Angriffsfläche? Wie bringe ich den Kampf auf den Boden, wenn ich das will?

    3. Deeskalation
    Was hindert einen Gegenüber eine Eskalation anzustreben? Wie setze ich es um den Gegner weder herauszufordern, noch verwundbar zu wirken? Wie agiere ich gezielt mit Menschengruppen um gezielt einzelne Menschen davor zu schützen?

    4. Sinnesmeditation
    Weiterführende Meditationsübungen zum tieferen Meditationsverständnis.



    Phase VI

    1. Ordnungen
    Man soll unsere Ordnungen kennen und verstehen.

    2. Kampfmedizin
    Es geht darum die medizinischen Aspekte zu verstehen, die für den Kampf relevant sind. Seien es Leber und Kehlkopf als Trefferzonen oder das Verständnis darum, wie ein "K.O." funktioniert.

    3. Bodenkampfsystematik
    Kampf auf dem Boden. Wichtig sind dabei Positionskontrolle und Aufgabegriffe

    4. Periodensystem der Elemente
    Die Basis der Chemie. Man soll sie lesen können und wissen was sie bedeutet um gewisse Zusammenhänge zu verstehen und sie als Nachschlagewerk nutzbar zu machen.



    Phase VII

    1. Philosophie III
    Weiterführung der vorangestellten Abschnitte aus den Phasen I und IV.

    2. Strategie und Taktik
    Wie der Name schon sagt, es geht dabei vorwiegend um militärische Vorgehensweisen und deren Prinzipien.

    3. Astronomie
    Wie ist das Sonnensystem aufgebaut? Warum leuchtet die Sonne überhaupt? Plumst uns morgen vielleicht ein Asteroid auf die Birne?

  • Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Kannst du uns kurz zusammenfassen wie das ganze funktioniert?
    Ich werds mir zwar ansehen, aber ich schätze nicht jeder will einen 1,5h Film sehen nur für die Erklärung worauf diese Energiequelle beruhen soll.

  • #SheTooDatum23.08.2018 17:01
    Thema von Vrooktar im Forum Gott und die Welt

    Ich bin heute über diesen Beitrag gestoßen, der mir gemessen an der progressiven Plattform schon ein wenig aus der Zeit gefallen schien:

    Kann eine Frau einen Mann vergewaltigen?


    Da habe ich mich gefragt wie die Haltung anderer dazu wohl ausfällt.

  • Die Evolution des VertrauensDatum17.08.2018 12:50
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Immer gern.
    Gerade bei solchen Begrifflichkeiten ist es auch manchmal schwierig sie intuitiv zu erfassen, weil damit nicht immer das gemeint ist, was man im Alltag damit meint.
    Ich habe als mir das komisch vorkam deshalb nochmal nachgesehen wie das ganze in der Spieltheorie definiert wird ^^

  • Die Evolution des VertrauensDatum16.08.2018 10:26
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Mit "Nullsummenspiel" wird hier der Glaube bezeichnet, dass kein Gewinn für alle generiert werden kann, sondern einer von beiden der "Gewinner" und der andere der Verlierer sein muss. Beides gleicht sich aus, deshalb der Begriff "Nullsumme". Im Spiel heißt es nun auf dieser Basis kann sich kein Vertrauen entwickeln, da Vertrauen in einer Kooperation voraussetzt, dass beide Beteiligten davon überzeugt sind, dass eine Win/Win Situation möglich ist.
    Eine solche Win/Win Situation ist im Gegensatz dazu "kein Nullsummenspiel".


    Da du mit deinen Zahlen wahrscheinlich auf den Teil des Spiels hinaus willst in dem man alle Zahlenwerte verändern kann, musst du da aber ein wenig präziser werden, wenn ich da mitreden können soll ^^

    Wenn ich mal so rate was du meinst, anhand der 2 Werte die du nennst würde ich folgenden Fehler vermuten:

    Zitat
    Wenn ich aber mit geringerer Summe spiele wie vorher angegeben, also in der Win-Win Situation bin, und dafür nur einen Taler zurück erhalte, habe ich -1/+1 für den einen wie für den anderen. Ergo 0:0 = Nullsumme.



    In einem Nullsummenspiel gibt es keine "Win-Win" Situation. das beste Ergebnis wäre wenn keiner von beiden verliert und hinterher so dasteht als wäre nie etwas geschehen. Wenn du die Werte so veränderst, dass bei einem kooperieren so viel rauskommt wie du reingesteckt hast hast du zwar auch einen Spezialfall eines Nullsummenspiels entworfen, aber der Kernpunkt ist, dass es auch dann noch ein Nullsummenspiel wäre, wenn einer 5+ gewinnt während der andere mit -5 Verlust dasteht.

    Das Gegenteil, die "keine Nullsumme" bedeutet, dass wie im Ausgangsfall des Spiels beide mit +3 rausgehen können, also eine Win/Win Situation möglich ist.

  • Die Evolution des VertrauensDatum15.08.2018 18:45
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Eigentlich nicht, ich hatte keine Schwierigkeiten.

    Mir gefällt das Spiel ganz gut, weil es relativ anschaulich Problematiken der Spieltheorie anspricht die sich mit weit größeren Implikationen beschäftigen als die Begrifflichkeit erahnen lassen mag.
    Natürlich wird der gesellschaftliche Gegenstand der Betrachtung nur recht oberflächlich dargestellt, aber mehr kann man von so einem kleinen Spielchen für zwischendurch beim besten Willen nicht verlangen ^^

  • TyrusDatum14.08.2018 23:01
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Genau die meine ich.
    Rein formal gibt es 3 Dinge für den Eintritt in das Noviziat, die noch ausstehen.

    1. Da der Eintritt in das Noviziat die finale Aufnahme in den Orden darstellt (Das Initiat ist eine Art Schnuppermitgliedschaft) gibt es noch eine interne Abstimmung der Vollmitglieder darüber. Eine Formsache um die du dich nicht weiter kümmern musst.

    2. Dir wird ein Mentor an die Seite gestellt. Die Wahl obliegt dir, die bislang aber nur aus 2 Alternativen besteht: meiner Wenigkeit und Rinam Sewie. Wobei es durchaus möglich ist, dass Rinam seine zeitlichen Grenzen durch seine bisherigen Padawan schon ausgereizt sieht, dazu müsste er aber, wenn du das wünschst, selbst Stellung beziehen.

    3. Das Aufnahmeritual findet persönlich statt. Das muss auf keinem großen Treffen sein, aber wir legen durchaus Wert darauf, dass man sich schon einmal persönlich gesehen hat und beide Seiten wissen mit welchen Menschen man es zu tun hat.

    Ich hoffe das beantwortet alle Fragen.

  • TyrusDatum13.08.2018 23:45
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Das nehme ich gern an ^^
    Es ist in meinen Augen selbstverständlich, dass deine Prioritätsverteilung nicht plötzlich anders ausfallen muss.
    Du hast dich über Jahre hier eingewöhnt. Das Noviziat wird dich lediglich in eine zentralere Ordensposition begeben von der aus du dich in den Ordensweg einfühlen kannst. Was du damit dann anstellen willst, das wird dir die Zeit zeigen.
    Damit kommt aber selbstverständlich auch die Frage nach einem Treffen auf, damit wir die Gelegenheit haben uns auch persönlich kennenzulernen.
    Glaubst du da ist dieses Jahr noch was zu machen oder kollidiert das mit den restlichen Plänen die du noch hast?

  • TyrusDatum13.08.2018 22:48
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Wie stehts bei dir so Tyrus?
    Du bist ja nun schon seit Jahren auf der Wartebank.
    Immer noch nicht bereit eingewechselt zu werden? ^^

  • Terek stellt sich vorDatum13.08.2018 18:23
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Das ist auch ganz vernünftig würde ich sagen.
    Ich wollte nicht mit der "Tür ins Haus" fallen, es ist lediglich so, dass viele halt bei Anmeldung schon wissen, was sie eigentlich wollen, insofern bin ich wohl daran gescheitert meine Neugier zu bändigen ^^

  • Terek stellt sich vorDatum13.08.2018 17:30
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Ich kenne den Weg des "Jeditums" nicht, aber wir sind da denke ich klassisch jediistisch aufgestellt.
    Wir versuchen schlichtweg für uns im Alltag das zu verwirklichen, was wir mit den "Jedi" verbinden.
    Mal so Dinge wie Zölibat und Obrigkeitshörigkeit außen vor gelassen ^^

    Freut mich in jedem Fall, dass du hierher gefunden hast. Was genau versprichst du dir von deiner Forenmitgliedschaft, wenn man fragen darf?
    Strebst du eine Mitgliedschaft im Orden an oder bist du des Austausches wegen hier?

  • Gewöhnliche WeltDatum13.08.2018 17:02
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Dass das Einschätzen nicht immer einfach ist lässt sich nicht ändern, aber es ist schon gut, dass du das bedenkst.

    Ich denke nicht, dass der Wunsch deiner Kollegen zu helfen nicht vorhanden ist.
    Es ist eher ihre erlernte Haltung dessen was "helfen" denn ist.
    Wenn manche Menschen schon als "denen ist nicht zu helfen" abgestempelt sind ist es schwierig diesen Drang den du ansprichst zu wecken.
    Aber so etwas zu überdenken erfordert Energie und das denken in ungewohnten Pfaden.
    Vielleicht denkt schon der ein oder andere Kollege insgeheim darüber nach ob du nicht vielleicht doch das richtige getan hast.
    Die Wege der Macht sind unergründlich.

  • Gewöhnliche WeltDatum13.08.2018 16:36
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Da muss ich dir soweit beipflichten.
    Nichtsdestotrotz macht es wenig Sinn sich an der negativen Haltung anderer festzubeißen.
    Letztlich musst du entscheiden, wie du das handhaben willst. Wenn du davon überzeugt bist, dann wird hohles Geschwätz anderer daran nicht rütteln.

    In jedem Fall macht es aber dennoch Sinn darüber zu reflektieren ob du so gehandelt hast wie du es wolltest. Auch ob du vielleicht immer noch zu wenig oder schon zu viel getan hast. Genauer hast du das weitere ja nicht ausgeführt, insofern ist unsere Einsicht natürlich begrenzt, mir geht es nur um den Punkt, dass es wichtig ist auch dann das eigene Handeln zu hinterfragen, wenn es der Trotz gegenüber deinen Kollegen gebieten würde das nicht zu tun.

  • Terek stellt sich vorDatum13.08.2018 15:03
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Herzlich Willkommen in unserer Runde.
    Schau dich in Ruhe um und wenn du Fragen haben solltest, immer raus damit ^^

    Was sind das denn für Fragen auf die du Antworten gesucht hast?
    In jedem Fall schön, wenn du davon überzeugt bist im Jediismus deinen Weg gefunden zu haben.

  • Fragen zum OrdenDatum15.07.2018 00:30
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Wieso sollte es nicht funktionieren sich aktiv damit zu unterhalten? Weil es unwahrscheinlich ist, dass dir einer von den nur wenigen paar Millionen Esperantosprechern weltweit zufällig auf der Straße begegnet? Das wäre soweit natürlich richtig.

    Grundsätzlich für das Esperanto spricht, dass es einen extrem starken propädeutischen Effekt mit sich bringt. Damit ist gemeint, dass das Verständnis von Esperanto einem so viel darüber beibringt wie Sprachen generell funktionieren, dass man jede weitere Sprache danach schneller lernt. Das führt dann zu dem beobachteten Ergebnis dass Schüler die beispielsweise ein Jahr Esperanto und danach 3 Jahre Französisch lernten nach diesen 4 Jahren besser Französisch konnten als Schüler, die die gesamten 4 Jahre mit Französischunterricht verbracht haben. Wenn man bedenkt, dass wir mit unseren Inhalten ja auch einen Einstieg für Naturwissenschaften generell bereiten ist ein solcher Einstieg in die Welt der Sprachen wahrscheinlich eine gute Ergänzung.
    Wenn man darüber hinaus noch bedenkt, dass das Esperanto obendrein je nach Vergleichssprache 5-15 mal schneller gelernt wird als eine natürliche Sprache ist der Aufwand wohl auch vergleichsweise überschaubar.

    Das waren aber nicht wirklich die dominierenden Gedanken, die wir vor 9 Jahren hatten als wir über eine Ordenssprache nachgedacht haben ^^
    Der Ursprung der Idee war eigentlich relativ abgehoben. Wir haben uns damals die Frage gestellt was wir eigentlich machen, wenn der Orden über die deutschen Sprachgrenzen hinaus wächst. Würden wir auf die deutsche Sprache bestehen, weil wir eben unsere Wurzeln hier haben? Würden wir auf Englisch umsteigen, weil sie die verbreitetste Verkehrssprache ist oder gleich Mandarin, weil das die meisten Menschen schon können? Wie stellen wir uns das alles vor? Dabei standen wir im Prinzip vor dem selben hypothetischen Problem, wie die Vorreiter des Esperanto im 19. Jahrhundert. Es wäre nicht wirklich eine Begegnung auf Augenhöhe so mit unterschiedlichen Muttersprachlern umzugehen. Esperanto war quasi der neutrale Boden den wir dafür gefunden haben.

    Real sind wir mit dem Problem noch nicht konfrontiert, aber im Verlaufe der Zeit sind solche Richtungsentscheidungen natürlich auch identitätsstiftend.
    Wir benannten Ränge auf Esperanto, unser Ordensgrundsatz wurde auf Esperanto übersetzt und ziert übrigens auch meine Arme, wie du schon bemerkt hast wurden Liedtexte auf Esperanto geschrieben und schlussendlich prägten wir auch Begriffe auf Esperanto für die uns einfach die Bezeichnungen ausgingen, allen voran natürlich im Drakona Bato was, wieder auf Esperanto, der Name der Kampftechnik ist, die wir für die Selbstverteidigungsausbildung heranziehen.

    Aber grundsätzlich musst du dir darüber noch wenig Sorgen machen. Wir haben die Zielsetzungen für das Esperanto schon sehr weit nach hinten verlagert. Ein Precept zu werden ist immerhin etwas, dass nächstes Jahr erstmals für mich, nach 10 Jahren der Praxis, in unmittelbare Nähe rückt.

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