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  • Jedi Orden KölnDatum22.12.2017 19:24
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Gibts eigentlich jemanden der mehr darüber weiß wie es bei denen läuft?

    Dass die sogar ihre Ordensregeln geheimhalten ist ja ein alter Hut, aber von außen fragt man sich schon, ob die überhaupt noch aktiv sind.

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum22.12.2017 15:29
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Nur die Zeit wird zeigen, was du in den Orden einbringen möchtest. Wenn du auf lange Sicht deinen Platz hier findest freue ich mich, wenn du dich dagegen entscheidest ist das auch in Ordnung ^^
    Mach dir da mal keine Gedanken wegen der Erwartungshaltung die ich haben könnte.

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum22.12.2017 11:31
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Zitat von Auros Tyron im Beitrag #27
    Das sind wirklich interessante Daten. Wenn der Orden lokal etabliert ist wird sich das sicher auch hier so einpendeln.


    Wer weiß? Ob wir jemals aktiv versuchen werden uns lokal zu konzentrieren wird die Zeit zeigen. Unser bisheriger Weg hat sich über die letzten Jahre schon ganz gut gefestigt. Als Basis für die Zukunft macht das einen guten Eindruck.


    Zitat
    Wenn der Orden lokal die Installationsphase überwunden hat wird es auch gut laufen und die Leute bleiben von ganz allein am Ball.



    Schwer zu sagen, sollten wir uns lokal stärker konzentrieren kommt das auch drauf an wie man es macht. Der bisherige Ansatz wäre strukturell keine große Änderung gewesen. Wir hätten das was wir ohnehin schon tun gemacht, nur eben mit durchschnittlich kürzeren Anfahrtswegen. Eine neue "Installationsphase" gäbe es dann gar nicht. Sicherlich könnte man es auch strukturell irgendwie trennen, aber ich glaube da wäre ich nicht als einziger skeptisch ob das überhaupt Sinn macht.
    Ich weiß der OOH hat da irgendwie noch eigene Bezirksstrukturen gehabt mit Tribunen und so, aber ich hab das System nie richtig begriffen und habe irgendwie auch kein besonderes Faible für zusätzliche Verwaltungsstrukturen ^^


    Zitat
    Ich bin da in mehreren Gruppierungen schon drüber gestolpert. Natürlich hat die Führung keine Fehler gemacht, und wenn dann waren es immer Leute die die Gruppe verlassen haben. Menschen können echt eklig sein.



    Sicherlich. Wir hatten mit sowas glücklicherweise seit vielen Jahren nicht mehr zu tun, aber in unserer Gründungsphase gab es ein paar Konflikte, die retrospektiv betrachtet schon recht seltsam anmuten. Eine Gründung ist da irgendwie auch immer kritisch, weil es noch niemanden gibt der sich verdient gemacht hat und die Struktur noch keinerlei Stabilität hat. Da hat man dann Leute in Machtpositionen, die den Laden vor ein paar Monaten noch gar nicht kannten und denen nie jemand vorgelebt hat wie man das am besten macht. Bei uns wurden dann Ehrenritter ernannt obwohl niemand die Qualifikation für den Rittertitel besaß, wir besagte Qualifikationen ja noch nicht einmal festgelegt hatten und eh man es sich versah träumte die Leitung des "Interimsrats" von Ratsposten auf Lebenszeit. Bin ich froh, dass wir das durch haben ^^

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum22.12.2017 09:08
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Zitat von Auros Tyron im Beitrag #25

    Wie bereits erwähnt war das eher abstrakt formuliert von mir, noch ohne konkreten Bezug auf einen Orden. Im wesentlichen unterscheidet sich ein Orden aber nicht von einem Gesangsverein in vielen Dingen... Fühlt man sich unwohl oder findet einen "besseren" Weg für sich selbst, so verlässt man die Gruppe/den Orden manchmal schnell und manchmal erst nach Jahren.



    Da ich es mir nicht so wirklich vorstellen konnte, dass Leute die in etwas ernsthaftes integriert sind wie einen Orden, so schnell wieder gehen habe ich die Gelegenheit genutzt zu dem Thema zu recherchieren.
    Dazu Daten zu finden ist gar nicht so einfach, meist findet man nur Brocken, aber in den letzten Jahren hat es sich wohl so "eingebürgert", dass die katholischen Orden pro Jahr zwischen 0,1 und 0,6% ihrer Ordensmitglieder durch Austritte verlieren. Als Gründe werden bei Männern wohl vorwiegend das Zölibat, bei Frauen das fehlende Recht auf die Priesterweihe angeführt.
    Ich denke das verdeutlicht durchaus, dass ein stabiler Orden nicht die Schwierigkeiten hat Leute zu halten, wie sie eine losere Gruppe haben könnte, aber auch, dass Austritte vorkommen.
    Wenn ich meine eigenen Erfahrungen zurate ziehen müsste würde ich sagen, dass Austritte zu 99% die Folge von Veränderungen sind.
    So fielen praktisch alle Austritte die es bei uns gab in den Prozess der Gründung hinein, als Regeln, der Kodex, die Struktur und sonst einfach alles in stetiger teilweise drastischer Veränderung inbegriffen war. Ich denke das sind Austritte die man gar nicht verhindern sollte. Wenn sich jemand durch eine veränderte Struktur nicht mehr repräsentiert fühlt dann hilft es auch nicht zu versuchen die Sollbruchstelle zu kitten.
    Ein Beispiel das du Auros vielleicht persönlich kennst ist Mek Alenes. Er hat damals bei seinem Austritt erklärt der Orden ginge ihm mittlerweile in eine zu ernsthafte Richtung. Ich denke so etwas muss man halt respektieren. Auch wenn es sicher Wege gegeben hätte ihn zu halten hätte das am Ende doch niemanden glücklich gemacht.
    Ein anderer Quell für Veränderung kann das Mitglied selbst sein. Dinge die früher vielleicht mal als gut oder zumindest akzeptabel empfunden wurden lasten dann später auf dem Verhältnis zur Gemeinschaft. Da fällt mir jetzt kein jediistisches Beispiel ein, aber ich kenne Mitglieder traditioneller Kampfkunstvereine die die sehr stark ausgeprägten Hierarchien zu Beginn ihrer Laufzeit als stabilitätsgebend, später als sie selber in die Hierarchie vorstießen, nur noch als bremsend, unbeweglich und sinnlose Selbstbeweihräucherung empfanden.
    Das sind ehrlich gesagt auch die einzige Beispiele die ich kenne in denen langjährige Mitglieder ihre Vereine verlassen haben merk ich gerade.

    Alles in allem sehe ich es nicht als Aufgabe des Ordens Austritte zu "verhindern".
    Es gibt Austritte die sind gut begründet und sinnvoll.
    Da ist es besser sich in Würde zu verabschieden.
    Aber natürlich sollte jede Gruppierung vermeiden, dass sie Mitglieder durch schlechte Organisation oder andere Defizite verliert.
    In einem marktwirtschaftlichen Unternehmen könnte man da den Austretenden anonyme Fragebögen ausgeben, um Defizite zu evaluieren ^^


    Zitat
    Das sehen sich die "großen" Religionen auch nicht. Trotzdem muss man ja irgendwie in der großen weiten Welt bestehen. Flyer kosten Geld, Gespräche kosten Zeit. Dass Geld und Zeit nunmal sehr beschränkt sind macht einen effizienten Umgang mit beidem notwendig. Persönlich investiere ich Ressourcen in Dinge, aus welchen ich in irgendeiner Weise auch Profit für mich oder andere ziehe. Dieser Profit ist nicht gleichzusetzen mit materiellem Gewinn ;)



    Weiß nicht ich investiere den Aufwand, den ich eben investieren kann. Bislang ist mir das nicht über den Kopf gewachsen, aber man muss auch sagen, dass wir da ja beim besten Willen keine Babysitter sind. Wenn jemand Hilfe braucht oder Fragen hat bin ich zur Stelle, wenn bei einem Treffen jemand vorbei kommt der mitmachen will, immer gerne, bremsen würde ich das erst dann, wenn es zulasten anderer Dinge geht. Ich denke Ryia nimmt es mir nicht übel, wenn ich sie als Beispiel für jemanden anbringe in den ich bislang überproportional viel Aufwand investiert habe. Aber das mache ich nicht deshalb, weil ich mir von ihr besonders hohen Profit verspreche, sondern weil sie mir signalisiert, dass ihr das eben hilft. Soweit ich auch das Gefühl habe, dass es ihr hilft ist für mich zweitrangig ob das nun innerhalb des Ordens ist oder nicht.
    Ich habe ja auch schon genug Mitglieder des ooh unterrichtet von denen ich mir sicher war, dass sie uns niemals beitreten würden.


    Zitat
    Das Thema "Zielgruppe" ist ja auch ein ganz eigenes. Auch wenn ich Stereotypen vermeiden möchte, so glaube ich in verschiedenen Gesellschaftsschichten oder auch Regionen unterschiedliche Qualität von Motivation und Engagement "für die Sache" zu finden. Man könnte sagen, bei einigen Leuten "lohnt" es nicht Zeit zu investieren obwohl sie vielleicht interessiert sind und sich anfangs auch bemühen. Man kann das aber auch als Herausforderung ansehen, diesen Leuten auf die Sprünge zu helfen. Da muss man einfach abwägen, was man sich denn als Orden sowie auch als Einzelperson "leisten" kann und was eben nicht. Ich denke nichts ist frustrierender als ständig neu anfangen zu müssen weil "gute" Leute Leute sich abwenden und lieber wieder ihren eigenen Weg gehen statt den Orden zu unterstützen.



    Ich kann mir viele Szenarien vorstellen in denen das so ist.
    Da denke ich nur mal an Kanthart, der mittlerweile 5.Dan im Kendo ist und auf unserem Treffen damals sagte: "Von 100 Leuten die zum Probetraining kommen ist nur einer dabei, den du in die Rüstung bekommst."
    Zu einem gewissen Grad ist das auch normal. Man weiß wenn man sich wo anmeldet einfach noch nicht ob das zu einem passt oder nicht.
    Ich weiß auch nicht ob es so gut wäre diese Neulinge so schnell wie möglich zu integrieren und mit Aufmerksamkeit zu überhäufen um zu versuchen sie zu halten. Ich sehe alle Neumitglieder als trockenes Saatgut das erstmal weder gut noch schlecht ist. Wir gießen es bloß ein wenig und warten ab was rauskommt. Die Antwort darauf sieht doch so aus, dass zu Anfang keiner von ihnen "gut" ist und mit der nötigen Hingabe jeder von ihnen einer der besten sein wird.
    Gäbe es diese Entwicklung nicht bräuchten wir den Orden auch nicht.
    Diese Entwicklung will man dann für sich eben oder man lässt es bleiben.
    Ich bin davon überzeugt, dass jeder mit dem nötigen Willen zur Koryphäe werden kann. Aber die Entscheidung den Weg einzuschlagen muss schon aus jedem selbst kommen.

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum20.12.2017 19:48
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Danke für die Ausführungen, ich denke ich habe jetzt ein klareres Bild.

    Zitat von Auros Tyron im Beitrag #22

    Das Thema ist schon ziemlich komplex und eine lokale Gruppe zu formen und zu erhalten ist ein sehr ehrgeiziges Projekt.


    Ich denke es ist eher der weitere Rahmen der oft ehrgeizig ist und weniger nur der Versuch die blanke Existenz einer lokalen Gruppe zu bewahren. Ich zum Beispiel halte seit gut 10 Jahren ne Trainingsgruppe aufrecht ohne, dass das mit Schwierigkeiten verbunden wäre. Ein Orden ist da aber logischerweise auch ne andere Hausnummer.


    Zitat
    Ja ich differnziere zwischen den Stufen einer Mitgliedschaft. Engagement kann man von Anfang an zeigen, viele tun es jedoch nicht auf einem Level, welches der Gruppenentwicklung zuträglich ist. Neuen Leuten wird man selten Kernaufgaben(Posten) geben, ohne dass sie in der Gruppe bereits integriert sind bzw. ein gewisses Grundvertrauen geniessen. Das ist jetzt vielleicht schon etwas zu weit gegriffen.



    Da hast du natürlich recht auch wenn das für einen Orden logischerweise ohnehin anders läuft.
    Ein Orden basiert ja auf einer gewissen Ordnung, die unabhängig vom Bekanntschaftsgrad ist.


    Zitat
    Ich sehe das ganze so, dass neu geworbene Leute eben erstmal ihren Platz finden müssen, sich mit den Gruppenzielen identifizieren können müssen, bevor sie eben ihr Engagement auch gezielt zur Förderung der Gruppe nutzen/bieten können. Es müsste ein attraktives Angebot herrschen um die Leute motiviert in der Gruppe halten zu können. Ausbildung könnte dazu gehören, sicher gibt es aber noch andere Angebote, welche man nutzen kann um eine lokale Gruppe zu festigen.



    Das klingt sehr allgemein gehalten oder meinst du das schon im Hinblick auf einen Orden?
    Letztlich ist der Orden selbst, beziehungsweise die Aussicht Teil davon zu werden ja das Angebot. Dazu gehören sicherlich Dinge wie die Ausbildung und Treffen dazu, aber im Kern geht es ja nicht um Freizeitgestaltungsprogramme, sondern das Ziel sein Leben in einer gewissen Weise zu gestalten.
    Wer damit einmal angefangen hat hört damit ja nicht einfach wieder auf. Es ist Teil des eigenen Weges geworden.
    Das hab ich glaub ich auch an dem "halten" nicht so ganz verstanden. Letztlich "hält" die Entfaltung der Mitglieder die diese durch den Orden genießen ja.
    Und wenn ich so recht drüber nachdenke ist das bei anderen Gruppierungen ja auch so. Was einen im Gesangsverein "hält" ist die Tatsache, dass man da mit den Leuten die man lieb gewonnen hat singen kann. Mehr braucht es da eigentlich nicht.


    Zitat

    Ich sehe das ganze im Moment noch etwas abstrakt und du hast sicher eigene Vorstellungen von dem wie sich die Dinge entwickeln sollten. Jede Menge Fragezeichen sind nie verkehrt. So kann man vorher auch nicht beantworten, was denn geeignete "ausgesuchte Veranstaltungen" sein mögen. Je nachdem wo man wirbt, bekommt man ein ganz eigenes Publikum. Und das prägt dann auch wieder das weitere Vorgehen. Es ist auf jeden Fall ein spannendes Thema. Ob und wie lokale Gruppen auf Dauer funktionieren würden, vermag derzeit wahrscheinlich noch keiner zu beantworten. Und wenn es einmal funktioniert, muss das gleiche Konzept an anderem Ort nicht zwangsläufig auch funktionieren.



    Weiß nicht das klingt irgendwie marktwirtschaftlich.
    Ich sehe uns nicht als Teil der Entertainment-branche ^^

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum20.12.2017 17:05
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Zitat von Auros Tyron im Beitrag #20

    Das eine ist das Rekrutieren, das andere das Halten und Ausbilden um im Idealfall engagierten Nachwuchs zu bekommen.


    Ich weiß nicht ob ich so richtig verstehe wie du das meinst. Du differenzierst zwischen Rekrutieren, halten und ausbilden? Und es klingt als meintest du, dass "engagierter Nachwuchs" vor allem durch das Ausbilden und das "Halten" erzeugt wird?
    Kannst du das ein wenig ausformulieren? Bis jetzt hab ich da noch ne Menge Fragezeichen über dem Kopf, wie genau du den Sachverhalt siehst.


    Zitat
    Persönlich bin ich kein Freund von Flyern oder direkter Ansprache auf der Strasse. Wenn Passanten Interesse an den Aktionen eurer Treffen in der Öffentlichkeit zeigen wäre das ein guter Punkt anzuknüpfen. Vielleicht könnte man auch eine Vortragsreihe im Rahmen ausgesuchter Veranstaltungen anbieten um Interesse zu wecken. In dem Fall wären Flyer ein gutes Medium zur Unterstützung und würden eine viel höhere Wirkung erzielen als diese einfach auf die Strasse zu werfen.



    Da würde ich dir durchaus recht geben. Was mir Schwierigkeiten bereiten würde wäre die Frage zu beantworten welche "ausgesuchten Veranstaltungen" da so passen könnten.

  • Rikus SolarDatum20.12.2017 06:59
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Der Ritterweg ist etwas dass dich dein Leben lang begleiten wird. Ubd Ungewissheiten gehören zum Leben dazu so aufwühlend sie manchmal auch sein mögen ^^
    Januar oder so wolltest du mal auf eine Woche vorbeischauen. Ist das noch aktuell oder auch ungewiss?

  • Einen Orden lokal ausbauenDatum18.12.2017 22:58
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Ehrlich gesagt habe ich in der jüngeren Vergangenheit die Erfahrung gemacht dass das Rekrutieren so schwer gar nicht ist. Ich weiß nicht wie viele Leute durch Flyer angezogen würden aber wenn man an halbwegs öffentlich besuchten Orten Treffen veranstaltet tauchen erstaunlich oft Interessenten auf die einen fragen was man da tut und nachdem ichs ihnen erklärt habe war die Resonanz auch recht positiv.

    Wenn ich mit dem heutigen Wissen rekrutieren wollte würde ich basierend auf diesen Erfahrungen ehrlich gesagt einfach ne Tournee durch die Parks der Stadt machen.
    Aber mit dem Wachstum bin ich momentan ehrlich gesagt auch ganz zufrieden.
    Zuwächse von 10 Neumitglieder pro Jahr oder mehr könnten wir momentan gar nicht gewissenhaft handhaben.

  • Auros TyronDatum18.12.2017 22:08
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Herzlich Willkommen in unserer Runde.
    So auf den ersten Blick wundert es mich nicht, dass dich das "Feintuning" deiner zeitlichen Balance beschäftigt in Anbetracht deiner doch üppigen Aufzählung. Zu einem gewissen Grad kommt mir das bekannt vor wo ich doch selbst auch irgendwann zu dem Entschluss kam von meinen viel zu zahlreichen Interessen einige zurückzustellen damit die übrigen Raum zur Entfaltung haben. Aber darüber zu philosophieren ist sicherlich noch hinreichend Zeit und Raum.

    Über den Tellerrand zu schauen ist eigentlich immer ein erfolgversprechender Ansatz, in diesem Sinne freue ich mich auf deine Fragen und darauf zu gegebener Zeit selbst welche zu stellen.

  • Rikus SolarDatum18.12.2017 14:18
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Rikus du bist jetzt schon seit über einem Monat bei uns unterwegs und so langsam kommt die 2 Monate Marke näher.
    Weißt du für dich schon ob du den Ritterweg gehen möchtest?
    Hast du vielleicht noch Fragen dazu?

  • DIe Jedi und der TodDatum08.12.2017 22:38
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Dann viel Erfolg dabei ^^

  • RyiaDatum03.12.2017 17:48
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Zumindest alle die für den Anfang wichtig wären.

  • RyiaDatum03.12.2017 16:27
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Du kannst natürlich schon mit deiner Ausbildung beginnen und ich stehe dir gern jetzt schon als Mentor zur Verfügung, aber bis zur Rangerhebung wird es dann eben noch so lange warten müssen.

  • RyiaDatum03.12.2017 12:09
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Wir haben darüber beraten und die Abstimmung verlief positiv.
    Jetzt brauchst du nur noch einen Mentor zu wählen und dann kannst du beim nächsten Treffen in das Noviziat aufgenommen werden.

  • Antrag auf InitiantenstatusDatum02.12.2017 22:22
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Dafür hättest du auch gern den internen Initiantenthread wählen können, aber so geht es natürlich auch ^^

  • Kiraja ShaniaDatum02.12.2017 14:30
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Mit der abschließenden Aufnahme Kiraja Shanias schließe ich das Thema.

  • DIe Jedi und der TodDatum02.12.2017 08:44
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Kein Mensch weiß wirklich wie lange sowas dauert.
    Ich würde es da wie Rocky halten.
    Schritt um Schritt, Schlag um Schlag, Runde um Runde.

  • Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Unter anderem.
    Auch muss man sich die Frage stellen ob Nähe überhaupt eine Rolle spielt.
    Vom rein naturwissenschaftlichen Standpunkt macht es den Anschein, dass wir mit einem fortschrittlichen Raumschiff über lange Strecken mit 10% der Lichtgeschwindigkeit fliegen können. Hat man eine Strecke einmal abgesteckt kann man auch so eine Art "Weltraumautobahn" bauen, die einen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durchs All treibt, aber wenn man zum ersten mal an einen Ort will fällt das relativ flach.
    Wenn es nicht darum geht empfindliche Fracht wie Menschen zu transportieren kann man auch anders an die Sache rangehen, aber wir sprechen hier immerhin von Schiffen die Kolonisationsbestrebungen mitbringen. So ein Schiff ist nach jedem heutigen Maßstab eine schiere Monstrosität.

    Wenn ich da mal das Beispiel eines Kolonieschiffs heranziehe, das Isaac Arthur vorgestellt hat sprechen wir von folgendem Szenario:

    Name: Unity
    Zielsystem: Tau Ceti, 11,9 Lichtjahre entfernt
    Flugdauer: 120 Jahre
    Besatzung: 200.000 Menschen
    Länge: 2km
    Breite: 500m
    Höhe: 500m
    Höchstgeschwindigkeit: 10% Lichtgeschwindigkeit
    Antrieb: Kernfusion

    Um zu begreifen wie groß dieses Schiff ist müsste man sich vorstellen das unten abgebildete "New Century Global Center" in China, eines der größten Gebäude der Welt, 20 mal übereinander zu stapeln. Wobei man dieses Schiff natürlich im Weltraum bauen müsste.




    Das "Problem" das sich stellt ist folgendes: Wenn wir dazu in der Lage sind so ein Monstrum zu bauen in dem 200.000 Menschen 120 Jahre leben können, und das ist beim besten Willen nicht besonders optimistisch kalkuliert, was hindert uns dann daran doppelt so viele Menschen doppelt so lange zu versorgen?
    Die Antwort ist einfach: Gar nichts!
    An dem Tag an dem wir das erste Kolonieschiff losschicken schwirren schon unzählige bewohnte Raumstationen im Sonnensystem herum. Das ist nämlich viel einfacher.

    Wer des englischen mächtig ist hier das original:

  • Ich stelle mich vorDatum27.11.2017 00:12
    Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    Herzlich willkommen in unserer Runde,
    Sicherlich wirst du hier fündig werden und es freut mich dich hier begrüßen zu können.
    Es ist kein einfacher Weg, es erfordert eine lebenslange Praxis um wirklich davon sprechen zu können diesen Weg zu meistern, aber wenn du den nötigen Willen dazu hast, stehen wir dir gern zur Seite um ihn zu bewältigen.

    Vielleicht als erste Lektion, natürlich gibt es jene die diesen Weg schon länger beschreiten und damit die Erfahrung mitbringen um dir bei allerhand Punkten Unterstützung zukommen zu lassen. Aber einen Meister zu finden um dann seinen Ansatz zu kopieren funktioniert nur begrenzt. Der wahre Meister wird mit dir zusammen eher versuchen DEINEN Weg zu finden damit du dich schließlich zu dem Meister formen kannst, der DIR innewohnt.

  • Foren-Beitrag von Vrooktar im Thema

    So funktioniert das mit der Beobachtung nicht.
    Planeten zu beobachten erfordert Zeit und eine günstige Lage des Systems.
    Wie nah man ihnen ist spielt da eine eher untergeordnete Rolle.

    Je nachdem wie ein System aufgebaut ist kann es viel leichter sein einen Planeten 1000 Lichtjahre entfernt zu beobachten als einen direkt vor unserer Haustür.
    Innerhalb eines Systems wird man auch oft zu allererst die Planeten entdecken die wenig erdähnlich sind.
    Das liegt daran, dass deren Nachweis in allerhand Fällen einfach schneller geht und sie auffälliger sind.
    Wir haben also jede Menge erdähnliche Planeten in der Pipeline, sicher auch welche in unserer unmittelbaren Nähe. Aber ihr Nachweis dauert womöglich einfach noch ein bisschen, weil noch mehr Daten gesammelt werden müssen, damit sie als nachgewiesen gelten können.

    Nehmen wir als Beispiel um das zu verdeutlichen nur einmal einen Planeten wie die Erde.
    Das verbreitetste Messverfahren erkennt Planeten dadurch, dass sie einen Schatten verursachen, wenn sie vor ihrer Sonne hinwegziehen.
    Würde man die Erde so nachweisen wollen müsste man, wenn man Pech hat fast zwei Jahre warten bis man einen solchen Schatten beobachtet.
    Für einen Nachweis muss man logischerweise mehrere solcher Transite beobachten.
    Das heißt vollkommen egal wie toll das Teleskop ist das man benutzt, der Nachweis würde schlicht, weil das beobachtete Ereignis selten auftritt mindestens 3 Jahre dauern, eher mehr.
    Die vollen 3 Jahre nur ein System anzustarren ist dabei natürlich quatsch.
    Deshalb beobachten wir so viele Systeme gleichzeitig wie wir eben können.

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